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Messe

Nürnberg lebt „Bio“

Eventreihe „BIOFACH trifft Nürnberg“ erstmals mit Kurzfilmwettbewerb Europaweite Zusammenarbeit der Kommunen im Bio-Städtenetzwerk Schüler-Malwettbewerb: Ausstellung im Rathaus

Wenn BIOFACH ist, dann trifft sich die Bio-Welt in Nürnberg und die Nürnberger Bio-Welt dazu: So hat das Bündnis „Bio in der Stadt“ auch dieses Jahr wieder ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt, erstmals auch mit einer Filmweltpremiere und einem Kurzfilmwettbewerb. Die BIOFACH als Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel dient den Bündnispartnern dabei als Anlass, um die Themen der Messe über das Fachpublikum hinaus in die Öffentlichkeit zu tragen und die Rolle Nürnbergs als „BioMetropole“ zu stärken.

Die BIOFACH 2014 stellt Nürnberg einmal mehr in das Zentrum der internationalen Bio-Branche: Rund 40.000 Besucher werden vom 12. bis zum 15. Februar zur Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel erwartet. Während die Messe nur Fachbesuchern offensteht, soll ein umfangreiches Rahmenprogramm die Themen der Messe einem breiteren Publikum zugänglich machen. Zudem nutzt das Bündnis aus Stadt, NürnbergMesse und dem Verein Bluepingu die BIOFACH, um Tagungen und einen fachlichen Austausch unter den Messebesuchern zu organisieren und die Rolle der Stadt Nürnberg als BioMetropole herauszustellen.

Claus Rättich, Mitglied der Geschäftsleitung der NürnbergMesse, freut sich, dass es auch 2014 gelungen ist, ein vielfältiges Programm zu realisieren: „Der Brückenschlag von der BIOFACH in die Stadt und der BioMetropole in die Messe ist ein wechselseitiger und zeigt: Nürnberg ist ‚Bio‘ – das ganze Jahr.“

Öffentliche Tagung „Öko-Landbau in Europa“
Die Veranstaltungsreihe beginnt mit einer öffentlichen Tagung zum Thema „Öko-Landbau in Europa“ im Historischen Rathaussaal. Im Fokus stehen die Themen Förderung des Bio-Landbaus durch die Europäische Union sowie das Netzwerk „Città del Bio“ und die „Förderung der Bio-Branche aus Sicht einer Großstadt“, beides präsentiert vom Umweltreferat der Stadt Nürnberg.

Im Historischen Rathaussaal finden auch die weiteren Veranstaltungen statt. „Zentraler und prominenter geht es nicht“, sagt Bluepingu-Vorstand Frank Braun, der, mit Unterstützung durch die NürnbergMesse, für das Programm verantwortlich ist. „Damit machen wir einmal mehr deutlich, dass ‚Bio‘ alle angeht, dass tatsächlich ganz Nürnberg und die Region sich dem Bio-Gedanken verpflichtet fühlen können.“

Welturaufführung
Am Mittwoch, 12. Februar, lädt das Bündnis zur Welturaufführung des Films „Der Bauer und sein Prinz“; anschließend findet eine Podiumsdiskussion statt mit Regisseur Bertram Verhaag und Umweltschützer Hartmut Vogtmann, der auch als Berater von Prinz Charles tätig ist.

Am Donnerstag, 13. Februar, werden die besten Filme eines Kurzfilmwettbewerbs gezeigt – eine Premiere für die Eventreihe. Unter dem Motto „LebensWERTraum“ haben Filmemacher 30 Filme eingereicht, welche in einer Kurzfilmrolle präsentiert werden. Gewinnen können die Filmemacher gleich doppelt: einmal den Preis der Fachjury und einmal den des Publikums. Dessen Wahl läuft noch bis zum 11. Februar. Unter www.lebenswertraum.de/publikumsvoting/ können die Filme angeschaut und bewertet werden. Im Anschluss an die Kurzfilmrolle findet ebenfalls eine Podiumsdiskussion statt sowie die Ehrung der Preisträger durch die Jury. Mit dabei: Foodsharing-Mitbegründer Valentin Thurn („Taste the Waste“) und Jan van Berg („Silent Snow“).

Auch die Ehrenhalle des Rathauses wird wieder bespielt. Am Mittwoch und am Donnerstag findet dort wieder der „Markt der Möglichkeiten“ statt. Interessenten können sich an Infoständen von Vereinen und Institutionen sowie über neue Bio- Produkte von Unternehmen aus der Region informieren. Bio-Snacks und -Getränke gibt’s natürlich auch.

Schüler-Malwettbewerb: Bunte Welt im Jahr 2025
Bereits zum vierten Mal in Folge findet der Malwettbewerb für die Schüler der vierten Klassen von Schulen der Region statt. Angelehnt an das Thema des Filmwettbewerbs haben die Kinder unter dem Motto „Wie erträumst du dir deinen LebensWERTraum im Jahr 2025?“ Hunderte von Bildern gemalt und eingereicht. Die von einer Jury ausgewählten Werke, sind seit dem 5. Februar im Erdgeschoss des Nürnberger Rathauses zu besichtigen. Bei der Preisverleihung erhielten die Gewinner-Klassen von Nürnbergs Umweltreferent Dr. Peter Pluschke, Jürgen Kaspar von Bluepingu sowie Claus Rättich, Mitglied der Geschäftsleitung der NürnbergMesse, je 1.000 Euro,
500 Euro und 300 Euro für die Klassenkasse.

Neu aufgelegt wird 2014 auch der „Bio-Genussführer Nürnberg“. Messebesucher und Einheimische finden darin gleichermaßen einen Überblick über das vielfältige Angebot an Restaurants und Bio-Läden in Nürnberg und Umgebung. Der Bio-Genussführer ist kostenfrei erhältlich, ebenso frei ist der Eintritt für alle Veranstaltungen der Eventreihe.

Nürnberg als BioMetropole europaweit vernetzt
Als Veranstaltungsort der BIOFACH entwickelt sich Nürnberg deutschland- und europaweit zu einem Dreh- und Angelpunkt der Bio-Branche. „Beim Thema ‚Bio‘ denken mittlerweile viele an Nürnberg. Dies liegt an der BIOFACH und an den Aktivitäten der BioMetropole Nürnberg", sagte Dr. Werner Ebert, zuständig für die BioMetropole bei der Stadt Nürnberg. So war die Stadt Nürnberg wichtiger Partner des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) bei der Durchführung des Kongresses „Stadt – Land – Bio“, der am 23. Januar in Berlin stattfand. Die Veranstaltung mit etwa 200 Teilnehmern machte deutlich, dass Städte, Gemeinden und Landkreise einen bedeutenden Beitrag leisten können, um den ökologischen Landbau und die Bio-Branche zu fördern. Eine wichtige Plattform dafür ist das Netzwerk der Bio-Städte, Gemeinden und Landkreise, das von der BioMetropole Nürnberg koordiniert wird. Dieses Netzwerk bietet die Möglichkeit zum Erfahrungstausch und arbeitet an Projekten wie aktuell etwa dem Leitfaden für Bio-Lebensmittel in Ausschreibungen.

Vorreiter Nürnberg
Auch europaweit ist Nürnberg mit weiteren Bio-Städten vernetzt: Seit 2006 ist die fränkische BioMetropole als erste deutsche Stadt Mitglied des Städtenetzwerks „Città del BIO“, das europaweit knapp 200 Mitglieder zählt. Ziele des Netzwerks sind die Förderung des Bio-Landbaus und regionaler Wirtschaftskreisläufe sowie einer Verbrauchs- und Esskultur.

In diesem Zusammenhang steht auch der Besuch von europäischen Kommunen auf der BIOFACH 2014: 31 internationale Gäste aus fünf europäischen Ländern besuchen dabei erstmals die Fachmesse. Mit dabei sind die Städte Correns (Frankreich), Labin (Kroatien), Naukseni (Lettland), San Leo (Italien) sowie Seeham (Österreich).

(Redaktion)


 


 

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