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Metro skeptisch bei Karstadt-Übernahme

Rückschlag für die Arcandor-Sanierung: Nach einem Zeitungsinterview hat die an den Karstadt-Warenhäusern interessierte Metro-Gruppe offenbar kein Interesse mehr an einer Übernahme "um jeden Preis", wie es heißt.

Der für das Kaufhof-Geschäft zuständige stellvertretende Vorstandsvorsitzende Thomas Unger sagte gegenüber dem Handelsblatt, sein Haus könne auch ohne Karstadt weiter wachsen. "Wir warten in aller Ruhe, aber sicher nicht ewig", so der Metro-Vizechef. Schon seit Jahren hatte die Metro-Tochter immer wieder besser als die traditionsreiche Warenhausgruppe abgeschnitten. Bis vor wenigen Wochen war noch eine Übernahme von 60 bis 90 Karstadt-Häusern diskutiert worden. Metro hatte aber auch immer wieder klar gemacht, sich mittelfristig vom eigenen Warenhausgeschäft bei Kaufhof trennen zu wollen.

Hintergrund für die zögerliche Metro-Haltung dürfte der unglückliche Verlauf der Fusionsverhandlungen sein. Schon kurz nach der Arcandor- Insolvenz hatte Metro Interesse an Karstadt bekundet, doch der damals noch amtierende Arcandor-Vorstand Karl Gerhard Eick setzte stattdessen auf Staatshilfen für seinen Konzern. Fast, so schien es, wollte Eick um keinen Preis der Welt mit dem Konkurrenten zusammengehen. Damit bekommen die Karstadt-Sanierungsbemühungen nun einen weiteren Rückschlag, nachdem ver.di Gespräche über einen neuen Sanierungsvertrag noch bis zum 23. Oktober ausgesetzt hatte (wir berichteten).

(Redaktion)


 


 

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4 Kommentare

von DerWissende
13.10.09 13:25 Uhr
Welch ein Blödsinn ...

Karstadt ist derzeitig auf einem guten Weg, als Ganzes erhalten zu bleiben und dann wird das Thema natürlich für die Metro uninteressante. Die wollten mit der DWH-Ag nur ihr eigenes Problem loswerden und hätten so Zugriff auf einige Filialen gehabt, während der Rest unter Insolvenzrecht "abgewickelt" worden wäre. Wenn es zu einer Planinsolvenz kommt, dann bleibt der ganze Laden erhalten und die Schließungen müssten von der Metro bezahlt werden. Die würde der Metro eine hohen 3-stelligen Millionenvertrag kosten (Abfindungen, Mietverträge, Rückbauten etc.) womit dann die DWH-AG vollkommen unrentabel werden würde.
Mtero spekuliert einzig auf ein Scheitern der Sanierung als Ganzes und will sich dann billig bedienen. Dies auf Kosten der anderen Gläubiger und der MA von Karstadt. Der Cordes spielt seit Anfang seine Beziehungen in der CDU aus, um dan den Kuchen zu kommen. Dies schmeckt aber dem Insolvenzverwalter sicher überhaupt nicht.

von morgvomrog
13.10.09 16:42 Uhr
DWH-AG

da kann ich mich meinem Vorredner nur anschließen. Auf die Art und Weise versucht sich H. Cordes profitable Standorte zu sichern um dann den Klotz Kaufhof profitabel zu verscherbeln. Nach den Mitarbeiter(innen) und Untermietern fragt kein Mensch...

von Mitarbeiter
13.10.09 22:03 Uhr
Wie recht ihr habt..........

Als MA und BR kann ich beiden Vorrednern nur zustimmen.
Allerdings ist Dr. Görg in erster Linie den Gläubigern verpflichtet,
das kann für die MA alles andere als lustig werden.
Cordes hat von Anfang an ein übles Spiel getrieben, aber wenn man sich an die primitiven Vergleiche des Middelfof erinnert, wenn wundert es.
( KarSTADT-KaufHOF)
Es zahlen immer die kleinen.

von Yvette
15.10.09 07:24 Uhr
Karstadt kann allein

Karstadt kann ohne die Metro allein überleben.
Dieses Geplänkel von der Metro, das von den Printmedien angeheizt wird, muss wohle utnter Konkurenten so sein. Herr Cordes wollte damals nur die profitablen Häuser übernehmen. Der Rest sollte baden gehen und war ihm egal . Sollte sich in der Kaufhofbilanu gut machen (sonst sieht die erher schlecht aus). Außerdem ist Herr Cordes Mitglied des Wirtschaftsausschusses, der den Kredit damals für Karstadt abgelehnt hat. Nachtigall ich hör dir trappsen.

 

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