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Millionendesaster für Schickedanz bei Arcandor

Aller Voraussicht nach werden die Aktionäre des insolventen Handels- und Touristikkonzerns Arcandor bei der Verwertung des Unternehmens leer ausgehen. Davon betroffen wären auch Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz und das Bankhaus Sal. Oppenheim.

Wenn kommende Woche das Arcandor-Insolvenzverfahren offiziell eröffnet wird, sind die Großaktionäre nur "nachrangige Gläubiger", sagte Rolf Weidmann, Partner in der mit der vorläufigen Insolvenzverwaltung beauftragten Kanzlei Görg gegenüber dem Handelsblatt. Zunächst müssen etwa die Forderungen von Lieferanten, Energie- und Telekommunikationsfirmen sowie Caterern gegenüber Arcandor abgeglichen werden.

Schickedanz und die weiteren Aktionäre könnten nur dann ihre Verluste minimieren, wenn die Gläubigerforderungen komplett beglichen werden. Damit rechnet zur Zeit allerdings niemand mehr und auch der Bund steht mit dem 50-Millionen-Euro-Massekredit an Quelle ganz oben auf der Liste der zu befriedigenden Geldgeber. Somit käme die 1999 eingefädelte Fusion von Karstadt und Quelle für Schickedanz einem Totalverlust gleich. Zur Zeit wird ihr Arcandor-Aktienpaket auch nur noch mit 20 Millionen Euro bewertet.

(Redaktion)


 


 

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