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Siemens setzt auf hochkonzentrierende Photovoltaik

Der deutsche Technologiekonzern Siemens hat Anteile an der amerikanischen Start-up Firma Semprius erworben. Das Unternehmen entwickelt hochkonzentrierende Photovoltaik-Module.

Der Siemens-Konzern, der nach eigenen Angaben zum „grünen Riesen“ werden will, setzt neuerdings auch in seiner Spart Energy vermehrt auf grüne Technologie. Der DAX-Konzern hat 16 Prozent an der amerikanischen Start-up Firma Semprius gekauft. Die Unternehmen haben vereinbart über den Kaufpreis Stillschweigen zu waren. Siemens erhofft sich von der Minderheitsbeteiligung den Einstieg in einen Zukunftsmarkt.

Semprius ist auf hochkonzentrierende Photovoltaik-Module spezialisiert. Diese eigenen sich vor allem für Regionen mit hoher, direkter Sonneneinstrahlung. Siemens sieht für das Unternehmen besonders gute Zukunftschancen, da hochkonzentrierende Photovoltaik-Systeme gegenüber herkömmlichen Modulen deutlich höhere Wirkungsgrade erzielen. Gleichzeitig brächten sie ein erhebliches Potenzial zur Verringerung der Kosten pro erzeugter Kilowattstunde mit, wie Siemens mitteilte. Der Technologiekonzern könnte sich damit auch den Zugang zu einer wichtigen Technologie für das Wüstenstromprojekt Desertec und ähnlichen Großprojekten gesichert haben. Semprius will bereits im Juli diesen Jahres mit dem Bau der ersten Produktionsanlage starten. Mit den Siemens-Millionen will das Start-up Unternehmen die Technologie weiterentwickeln und den Industrialisierungsprozess vorantreiben.

(Redaktion)


 


 

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