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Mobiles Internet

Kostenfallen im Ausland vermeiden

Das mobile Internet ist eine tolle Sache: Kostengünstige Flatrates erlauben es, immer und überall auf Geschäftskontakte, eMails und Informationen aus dem Wold Wide Web zuzugreifen. Zumindest in Deutschland. Wer auch im Ausland mobil surfen möchte, der sollte sich unsere Tipps zu Herzen nehmen, um nicht Rechnungen im vierstelligen Bereich zu riskieren.

Im Urlaub wollen viele Smartphone-Besitzer auf ihr Handy nicht verzichten. Auch das Notebook wird gern mit auf Reisen genommen. Wer mit den Geräten auch im Ausland nicht auf das Surfvergnügen verzichten möchte, sollte sich vorher genau über die damit verbundenen Kosten informieren, rät das Verbraucherportal handytarife.de.

Durch Tablet, Smartphone oder das Notebook mit Surfstick ist das mobile Internet für viele Nutzer inzwischen zur Selbstverständlichkeit geworden und entsprechend immer dabei. E-Mails abrufen, Videos schauen, den Wetterbericht checken oder das Facebook-Profil aktualisieren - der mobile Internetzugang ist kaum noch wegzudenken. Kein Wunder also, dass viele Verbraucher auch in den Ferien online sein möchten. Doch gerade im Ausland kann das mobile Surfen hohe Kosten verursachen.

Warum ist Internet-Surfen im Ausland so teuer?

"Die Internetverbindung wird im Ausland nicht über den deutschen Provider hergestellt, mit dem man einen Mobilfunkvertrag abgeschlossen hat" erklärt Jörn Wolter, Experte vom unabhängigen Internetportal www.handytarife.de . "Die Einwahl erfolgt stattdessen über das Funknetz eines Anbieters im Urlaubsland, und dabei fallen andere, in der Regel wesentlich höhere Kosten an als in der Heimat".

Kostenbremse innerhalb der EU

Daten-Roaming (von englisch "to roam": umherwandern, umherstreunen) kann schnell sehr teuer werden. "Innerhalb der Europäischen Union ist der Nutzer dabei noch verhältnismäßig gut abgesichert" erläutert Wolter. "Bevor ein Rechnungsbetrag von 59,50 Euro erreicht wird, erhält der Nutzer eine Nachricht. Dann muss er entscheiden, ob er weiter surfen möchte. Sonst wird die Internetverbindung gekappt". Erst wenn der Nutzer die Verbindung erneut freischaltet, kann weiter gesurft werden. Alternativ kann man sich bei seinem Anbieter selbst auf ein bestimmtes Datenvolumen festlegen lassen, welches nicht überschritten werden kann.

Kostenfalle ohne Vorwarnung außerhalb der EU

Wesentlich kostspieliger kann es beim Daten-Roaming außerhalb der EU werden. "Wer das mobile Internet in Staaten wie der Türkei oder auch in den USA oder Kanada nutzt, muss kräftig in die Tasche greifen" warnt Jörn Wolter. "Und das ohne Vorwarnung, denn eine warnende Kostensperre gibt es hier nicht". So kann es im Extremfall passieren, dass Verbraucher nach der Rückkehr von einem Auslandsaufenthalt extrem hohe Rechnungen, teilweise im vierstelligen Bereich, erhalten. "Bei den derzeitigen Tarifen für Datenverbindungen im Ausland kann alleine das Versenden eines kleinen Bildes per E-Mail mehrere Euro kosten" warnt Wolter.

Günstig surfen im Urlaub

Der Download großer Datenmengen sollte im Ausland generell vermieden werden. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann sich alternativ auch eine ausländische Prepaid-Karte kaufen und diese in seinem Mobiltelefon oder im Surfstick für das Notebook verwenden. Auf diese Weise surft man kostengünstig zu einem Tarif, den auch Einheimische nutzen. "Dies lohnt jedoch nur für diejenigen, die länger oder öfter ins Ausland reisen bzw. auf Internet und E-Mail nicht verzichten können" rät Experte Wolter. Alternative kann es sich lohnen, Roaming-Angebote des eigenen Anbieters zu erfragen. "Reisende können sich alternativ auch in Hotspots von Internet-Cafes oder der Hotel-Lobby einloggen und dort surfen" gibt Wolter Urlaubern als zusätzlichen Tipp mit.

Durch einfache Maßnahmen lässt sich eine hohe Handy-Rechung vermeiden. Weitere Tipps zum Daten-Roaming im ausführlichen Ratgeber unter: http://www.handytarife.de/index.php?daten-roaming

(Quelle: handytarife.de)


 


 

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