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Personalwechsel

StWN, N-ERGIE und VAG: Neuer Vorstandsvorsitzender

Zum 1. August 2011 geht Herbert Dombrowsky mit 61 Jahren nach über 14 Jahren an der Spitze der Unternehmen und über 22-jähriger Vorstands- und Geschäftsführertätigkeit für StWN, N-ERGIE und VAG in den Ruhestand. Ihm folgt der 47-jährige Diplom-Betriebswirt Josef Hasler.

Der Wechsel im Führungsstab findet am 22. Juli 2011 im historischen Rathaussaal in Nürnberg in Anwesenheit von Vertretern aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Verbänden statt. Während der Amtszeit von Dombrowsky trieb der studierte Verwaltungswissenschaftler die Fusion von EWAG, FÜW Fränkisches Überlandwerk AG und MEG Mittelfränkische Erdgas GmbH zur N-ERGIE Aktiengesellschaft maßgeblich voran und wurde Vorstand der neuen Gesellschaft. 2007 schließlich wurde Dombrowsky zum Vorstandsvorsitzenden der N-ERGIE AG bestellt, die heute zu den zehn größten Energieversorgungsunternehmen in Deutschland zählt. Im vergangenen Jahr koordinierte er den Kauf der Thüga AG durch die Integra und KOM9 Konsortien von der E.ON AG. Mit einem Kaufpreis von 2,9 Milliarden Euro zählte dieser Unternehmenskauf bundesweit zu den größten Transaktionen im vergangenen Jahr. 

Dombrowskys Nachfolger Hasler ist seit dem Jahr 2007 Mitglied der Geschäftsführung und wurde 2010 zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden in allen drei Gesellschaften ernannt. Hasler ist mit dem Unternehmen nicht erst seit seiner Berufung in den Vorstand vertraut. Bereits von 1999 bis 2006 leitete er das Konzerncontrolling der Städtische Werke Nürnberg GmbH. Von 2002 bis 2006 war er zudem für den Zentralbereich Controlling der N-ERGIE AG verantwortlich. Ab dem 1. Januar 2007 leitete er als Mitglied der Geschäftsführung der Städtischen Werke Nürnberg GmbH und als Vorstand der VAG Verkehrs AG das Finanzressort. Bis zu seinem Eintritt 1999 bei der Städtische Werke Nürnberg GmbH war Hasler in verschiedenen Top-Managementfunktionen der Energieversorgungsbranche tätig. Unter anderem war er Werkleiter bei den Stadtwerken Dingolfing und für die CONTIGAS AG nach der deutschen Wiedervereinigung am Aufbau der Stadtwerke in Ostdeutschland beteiligt. Für die Ruhrgas AG setzte er in Ungarn nach der Privatisierung der Versorgungsindustrie wettbewerbliche Strukturen um. Hasler gilt in der Branche als versierter Kenner der Energiewirtschaft.

(Redaktion)


 


 

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