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Nach Streit um Schaeffler: CSU und FDP besinnen sich auf Koalitionsräson

Nach einem Krach um Staatshilfen für den Herzogenauracher Automobilzulieferer Schaeffler haben sich die bayerischen Koalitionsparteien FDP und CSU wieder Disziplin verordnet. Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hatte seinem liberalen Koalitionspartner zuvor mangelnde Unterstützung für Schaeffler vorgeworfen.

Bei der gestrigen Kabinettssitzung legte der Ministerrat fest, dass in der  Wirtschaftspolitik vorrangig auch bayerische Interessen Vorrang haben sollen. Mit öffentlichen Zusagen über Schaeffler wollen sich die Koalitionspartner in Zukunft demnach zurückhalten.

Seehofer hatte zuvor Staatshilfen für das Automotive-Unternehmen in Aussicht gestellt und damit indirekt den bayerischen Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) kritisiert, der Hilfen aufgrund des anhaltenden Streits zwischen Schaeffler und Continental eine Absage erteilt hatte (wir berichteten). „Es ging nicht um Machtworte und es ging auch nicht um einen Maulkorb“, sagte Seehofer am Mittwoch zur neuen Marschrichtung.

(Redaktion)


 


 

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