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Krisenbank HRE

Neuer Chef der Hypo Real Estate kassierte Sonderzahlung

Der Vorstandschef der staatlich gestützten Krisenbank Hypo Real Estate (HRE), Axel Wieandt, hat Anfang des Jahres eine Sonderzahlung von 500.000 Euro kassiert.

Wie das Hamburger Magazin stern in seiner neuen, am Donnerstag erscheinenden Ausgabe berichtet, floss der Betrag als Ausgleich dafür, dass Wieandts JaHREsgehalt bei der Verstaatlichung der Bank Anfang April auf 500.000 Euro gekürzt werden musste. Dies ist laut Gesetz die Gehaltsobergrenze für Vorstandsmitglieder von Banken, die vom Bund rekapitalisiert wurden.

Aufgrund einer Gesetzeslücke gilt diese Obergrenze nicht für Banken, die mit staatlichen Garantien gerettet wurden. Daher erhielt Wieandt nach seiner Ernennung zum Vorstandschef im Oktober 2008 zunächst eine bessere Bezahlung, wie die HRE dem stern bestätigte. Das Bundesfinanzministerium rechtfertigte die fehlende Gehaltsobergrenze im Fall von Garantien mit der Begründung, dass diese ein "Unterstützungs-Instrument" sei, mit dem der Staat seit vielen JaHREn auch zahlreichen Unternehmen außerhalb des Banksektors helfe. Hier sei nur "die Zahlung einer Gebühr üblich" und als Gegenleistung "ausreichend".

(Redaktion)


 


 

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