Weitere Artikel
Einzelhandelsverband

Nürnberger Umweltzone stößt auf Ablehnung

Der Bezirk Mittelfranken des Bayerischen Einzelhandels (LBE) lehnt die von verschiedenen Gruppierungen geforderte Umweltzone im Straßenverkehr entschieden ab. Wie bereits in anderen deutschen Großstädten dürften nach einer Übergangszeit dann nur noch besonders schadstoffarme PKW ins Stadtgebiet fahren. Der Einzelhandel befürchtet Umsatzeinbußen.

Mehrere Untersuchungen, zuletzt vom ADAC hatten belegt, dass die Einführung von Umweltzonen keinen bemerkenswerten Einfluss auf die Luftqualität erwarten lässt. Nach Ansicht vom LBE-Bezirksvorsitzenden Jürgen Horst Dörfler gibt es dafür aber zielführendere Maßnahmen als die Einführung einer Umweltzone: "Aktionismus ohne genaue Kenntnis der Fakten geht an der Sache vorbei und wirkt kontraproduktiv".

Die Stadt Nürnberg hat ihrerseits bereits 18 Maßnahmen beschlossen, um die Luftqualität zu verbessern und hofft somit, möglichen Klagen von Anwohnern an viel befahrenenen Straßen ausweichen zu können. Parallel fordert der LBE, die Attraktivität des ÖPNV zu erhöhen und den Ausbau von Grünflächen zu forcieren. Ansonsten drohen bei der Einrichtung von Umweltzonen "nicht zu unterschätzende ökonomische Auswirkungen für die rund 2.500 Einzelhändler mit ihren knapp 24.000 Beschäftigten", sagt LBE-Geschäftsführer Uwe H. Werner.  

(Redaktion)


 


 

landesverband
bayerischer
einzelhandel
lbe
mittelfranken
nürnberg
umweltzone
einführung
umsatzeinbuß

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "landesverband" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: