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Steigende Benzinpreise vor Ostern: So gehören Sie zu den Gewinnern

Was ist in Deutschland noch sicher? Ob Stuttgart 21 gebaut wird oder wann der Berliner Flughafen endlich fertiggestellt wird, steht in den Sternen. Doch auf eine Tatsache ist Verlass: Kurz vor Ostern steigen die Benzinpreise. Dabei müssen Sie nicht tatenlos zusehen: Sie können sogar zu den Gewinnern zählen.

In den vergangenen Wochen war es fast eine Freude an die Tankstelle zu fahren. Die Benzinpreise hatten sich etwas beruhigt und der Preis für den Liter E10 sank sogar flächendeckend unter die Marke von 1,50 Euro pro Liter. So weit so gut.

Doch mit der Freude darüber ist es jetzt vorbei. Kein Wunder, denn das lange Osterwochenende steht vor der Tür. Und mit diesem Wochenende steht auch eine erste Nachfragespitze in diesem Jahr an. In allen Bundesländern laufen aktuell die Osterferien. Daher ist die Zeit des Jahres für eine besonders hohe Benzinnachfrage bekannt. 

Und was machen die Mineralölkonzerne? Sie erhöhen eben mit schöner Regelmäßigkeit die Preise. Die Begründungen hören sich dabei immer wieder neu an. Doch in diesem Jahr mussten die Experten vom Bundesverband der Mineralölwirtschaft schon tief in die Trickkiste greifen. So heiß es jetzt, dass viele Tankstellenbetreiber in den vergangenen Wochen das Benzin nicht kostendeckend verkauft hätten und jetzt nur die Preise wieder anpassen. 

Das klingt schon sehr weit hergeholt und wir Autofahrer müssen das jetzt mit den deutlich steigenden Preisen ausbaden. Aber es gibt Hoffnung. Sie können sich als interessierter Investor einen Teil der höheren Preise wieder zurückholen. Bei steigenden Benzinpreisen an der Zapfsäule steigt in den meisten Fällen auch der Preis für Rohöl. 

Setzen Sie jetzt auf weiter steigende Ölpreise

Und darauf können Sie direkt setzen mit einer Vielzahl von Zertifikaten. Als Basis dienen zumeist zwei verschiedene Ölsorten: Zum einen ist das die Sorte Brent, also das Nordseeöl. Zum anderen die Sorte WTI. Hinter diesem Kürzel steht West Texas Intermediate – also eine der Hauptsorten in den USA. Derzeit kostet das Barrel (Was ist eigentlich ein Barrel?) der Sorte Brent rund 109 Dollar. WTI bringt es nur auf 96 Dollar pro Fass. Beide Preise notieren fast 25% über den Jahrestiefs. Doch bis zu den Hochs sind es beim WTI noch 10% und beim Brent sogar fast 14%. Sie sehen: Da ist beim Öl noch Luft nach oben. Und wenn Sie darauf setzen, können Sie die aktuell steigenden Preise an den Zapfsäulen etwas gelassener sehen und die Osterfeiertage auch wirklich genießen.

(Heiko Böhmer)


 


 

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