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Züge für Olympia

Siemens erhält Aufträge über bis zu 580 Millionen Euro

Siemens hat von der Russischen Eisenbahn AG (RZD) einen Auftrag zur Lieferung von bis zu 54 Regionalzügen für die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi erhalten. Die Vereinbarung hat ein Volumen von bis zu 580 Millionen Euro.

Die ersten 38 Züge vom Typ Desiro im Wert von rund 410 Millionen Euro wurden fest bestellt und werden komplett im deutschen Siemens-Werk in Krefeld gefertigt. Für weitere 16 Einheiten wurde ein Vorvertrag unterzeichnet. Diese Züge sollen dann teilweise in Russland gebaut werden. Die Vereinbarungen wurden wenige Tage nach dem offiziellen Start des ebenfalls von Siemens gebauten Hochgeschwindigkeitszugs Velaro RUS unterzeichnet. Der Zug nahm am 17. Dezember den Fahrgastbetrieb zwischen Moskau und Sankt Petersburg auf.

In Russland sind die Bauarbeiten für die olympischen Winterspiele rund um Sotschi am Schwarzen Meer bereits in vollem Gange. So sollen der Flughafen, der Olympiapark und die Sportstätten umweltfreundlich über eine Bahnverbindung zu erreichen sein. Die Siemens-Züge vom Typ Desiro für den Regionalverkehr können eine Geschwindigkeit von bis zu 160 km/h erreichen und sollen im Herbst 2013 in Betrieb gehen.„Russland ist für Bahntechnik ein riesiger Wachstumsmarkt. Mit unserem kompletten Portfolio für umweltfreundliche Verkehrstechnik sind wir bei Schienenfahrzeugen und Bahninfrastruktur bestens positioniert und wollen der wichtigste ausländische Partner der RZD bleiben“, sagte Hans-Jörg Grundmann, CEO von Siemens Mobility. Die russische Bahn betreibt das längste Streckennetz in Europa.

Siemens-Verkehrstechnik in Russland erfolgreich

Die Siemens-Division Mobility konnte in den letzten Jahren eine Reihe wichtiger Aufträge in Russland gewinnen. Erst kürzlich bestellte die RZD bei Siemens und einem russischen Partner 200 moderne Schlafwagen mit einem Auftragswert von rund 320 Millionen Euro für Siemens. Mit dem neuen Hochgeschwindigkeitszug „Sapsan“ verkehrt seit dem 17. Dezember das russische Modell des Velaro-Hochgeschwindigkeitszuges von Siemens auf der Strecke zwischen Moskau und Sankt Petersburg im Passagierbetrieb. Acht zehnteilige Züge und den Service für 30 Jahre im Wert von insgesamt 600 Millionen Euro hatte die Russische Bahn bei Siemens geordert.

(Siemens AG)


 


 

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