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Pannenserie bei Nürnbergs fahrerloser U-Bahn

Wenige Tage nach der Umstellung der fahrerlosen Linien U2 und U3 auf den 120-Sekunden-Takt saßen gestern mehrere tausend Fahrgäste in Zügen fest oder kamen von den U-Bahnhöfen im Innenstadtbereich nicht weg.

Die VAG bestätigte, reihten sich den ganzen Nachmittag über fast ein Dutzend verschiedener Störungen aneinander. Die Pannenserie begann, als gegen 15.15 ein Automatikzug der Linie U2 nur noch sehr langsam rollen konnte. In Folge dessen stauten sich hinter diesem Fahrzeug weitere U-Bahnen – Es kam zu massiven Verspätungen.

Gegen 16 Uhr brach der U-Bahn-Verkehr von U2 und U3 dann beinahe gänzlich zusammen. Wie die VAG mitteilte, hatte ein Fahrgast verbotswidrig den U-Bahn-Tunnel zwischen Maxfeld und Rathenauplatz betreten. Die Leitstelle stoppte daraufhin den gesamten Betrieb zwischen den beiden Bahnhöfen – erst als der Fahrgast aus dem Gleisbett gestiegen war, konnten die fahrerlosen Züge wieder rollen.

Die VAG will die technischen Störungen genau analysieren und darüber nachdenken, wie diese in Zukunft vermieden werden können und mit welchen Gegenmaßnahmen der Automatikbetrieb der U-Bahn-Linien U2 und U3 wieder stabilisiert werden kann.

(Redaktion)


 


 

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