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Porsche zehnte Marke im VW-Konzern

Nach vier Jahren Kampf auf höchstem Niveau um die Vorherrschaft bei VW und Porsche sind die Besitzverhältnisse nun endlich geklärt. VW-Aufsichtsratschef Piech, ein Meister des Machtspiels, hat Arm in Arm mit Ministerpräsident Wulff und mit dem Glück, dass die Finanzkrise die hochfliegenden Pläne zunichte machte, den Durchgriff von Ex-Porsche-Chef Wiedeking verhindert - zum Wohle von VW und zu seinem eigenen Nachruhm.

Als Unternehmer hat er seinen Großvater Ferdinand Porsche nun überrundet. Der Hund wackelt nun mit dem Schwanz - nicht umgekehrt.

Gleichauf mit Dynastien wie Ford und Agnelli

Porsche ist die zehnte Marke im neuen Großkonzern. Dieser hat, wenn VW für die Integration nicht zu viel Liquidität opfert und der Absatzeinbruch im nächsten Jahr nicht zu stark ausfällt, eine glänzende Zukunft als zweitgrößter Autohersteller der Welt vor sich. Die großen Anteilsblöcke der neuen Eigentümer - die Familien Porsche und Piech, das Land Niedersachsen und das Emirat Katar - garantieren Stabilität. Ganz nebenbei steigen die Porsches und Piechs nun in die Weltliga der großen Autodynastien wie Ford und Agnelli auf. Und: Das VW-Gesetz schützt auch die Porsche-Beschäftigten vor Werksschließungen und Standortverlagerungen. Diese werden noch einmal dankbar dafür sein. Nicht jedoch die Stadt Stuttgart, die durch den künftigen Firmensitz in Niedersachsen massiv Steuereinnahmen verlieren wird.

(ots/ Westfalenpost)


 


 

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