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Das schlechteste Hotel der Welt

Schon seit 20 Jahren fährt das Hans Brinker Hotel aus Amsterdam eine Werbekampagne, in der es sich provokativ als das schlechteste Hotel der Welt bezeichnet. Nun gibt es einige Neuerungen. Ob das die Gäste freuen oder ängstigen sollte, lesen Sie hier.

Nicht nur leere Versprechungen

Bei der Selbstbetitelung handelt es sich nicht um einen bloßen PR-Gag. Im Hans Brinker Hotel gibt es schmutzige Räume, defekte Beleuchtungen und karge Metallbetten. In der Tat lohnt sich das Konzept aber. Viele Gäste kommen nur, um zu schauen, ob es wirklich so schlecht ist. Der Preis ist wie erwartet günstig. Ein Bett im Achtmannzimmer kostet 25 Euro. Bekanntheit erlangte das eigentümliche Hotel nicht zuletzt durch lustige Werbekampagnen. So war auf einem Plakat eine Bettwanze über dem Slogan "Verbessern Sie Ihr Immunsystem" zu sehen. Darüber hinaus erstellte man Vorher/Nachher Bilder von Gästen, an denen die Spuren der Nacht deutlich abzulesen waren.

Die Upgrade-Aktion

Aktuell wirbt man mit verschiedenen Extras. Hierzu gehören Begrüßungscocktails, die beim Empfang gereicht werden, Süßigkeiten auf dem Kissen und Kunstwerken an den Wänden. So schön sich dies auch anhört, so witzig entpuppt es sich in Wirklichkeit. Der Begrüßungscocktail ist ein Kaffee (schwarz), die Kunstwerke sind "Außer-Betrieb"-Schilder und von den Süßigkeiten auf dem Bett ist nur noch die Verpackung übrig.

Nach wie vor beliebt

Bei den Gästen ist das Hans Brinker Hotel weiterhin sehr begehrt. Besonders die jungen Menschen zieht es an. Positiv wird vor allem die witzige Idee und der offene Umgang mit Mängeln hervorgehoben.

(Marco Heinrich)


 


 

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