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Quelle-Relaunch

Quelle – find‘ ich gut

Die Quelle sprudelt wieder. Ab sofort können Kunden bei der Fürther Traditionsmarke bestellen. Allerdings nur noch über das Internet.

Unter der bekannten Domain www.quelle.de geht das Unternehmen erneut ans Netz. Und nach über zwei Jahren, nach der Insolvenz durch Arcandor, deren Teil Quelle war, gibt es einige interessante Neuerungen.

Heute liegen die Quelle-Markenrechte beim Hamburger Otto-Versand. Der Quelle-Relaunch geht zunächst abgespeckt über die Bühne. 250.000 Artikel warten auf Order, es ist ein Sortiment, das alle wichtigen Bereiche rund um Haus und Hobby, Elektronik und Garten abdeckt.

Schnell jedoch soll das Angebot erweitert werden, schon im nächsten Jahr soll das Vierfache an Artikeln das Sortiment bereichern. Und die kommen nicht nur von Quelle, sondern auch von Fremdanbietern, die gegen Zahlung einer Provision ihre Angebote bei Quelle im www platzieren dürfen. Versandhandel war gestern, heute macht Quelle ganz auf Amazon.

Der Onlinekunde stößt dann auch auf alte Bekannte. Die unter dem Markennamen Privileg angebotenen Haushaltsgeräte wie Kühlschänke und Waschmaschinen sind mit Quelle wieder zurück. Auch der Internetauftritt knüpft nahtlos an alte Zeiten an.

Quelle.de im Hausfrauentest

Dabei wurde aber auch nichts dem Zufall überlassen. Im Vorfeld wurde mit einer Personengruppe, die, na sagen wir mal nicht gerade durch große Affinität zum Internet besticht, getestet, wie gut und schnell man sich bei quelle.de zurechtfindet. Experten nennen das ganze auch den Hausfrauentest. Das passt schon mal ganz gut, denn gerade Hausfrauen wie auch ältere Menschen sind die Kernzielgruppe der neuen alten Quelle.

Es wird ein Balanceakt auf der Rasierklinge. Denn man kann die neue Quelle als altmodisch und hausbacken sehen, allerdings auch als retro und kultig. Konkurrenz jedenfalls ist reichlich vorhanden, und es wird immer mehr. Der Onlinehandel bei Neckermann ist erstarkt, Saturn und Media Markt drängen – fast schon zu spät – ins Netz, Amazon ist eh nicht mehr einzuholen.

In diesem Umfeld Marktanteile zu gewinnen scheint ein schwieriges Unterfangen. Da könnten die alten Quelle-Tugenden hilfreich sein. Quelle war dank seiner vielen kleinen Verkaufsagenturen persönlich. Und auf Quelle war Verlass. Sollte sich in der Webwelt herumsprechen, dass diese Gütezeichen auch in der digitalen Quelle-Ära Bestand haben, wird nicht nur Otto, sondern auch der Normalverbraucher sagen: „Quelle – find ich gut.“

(FN)


 


 

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