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Das war das Technik-Jahr 2013

Privatsphäre unter Dauerfeuer

Porno-Apps für Google Glass haben 2013 ebenso hohe Wellen geschlagen wie Befürchtungen, dass die Datenanzeigen User zu sehr ablenken werde, und Bedenken in Sachen Privatsphäre. Die stand 2013 ohnehin unter Dauerbeschuss - nicht zuletzt durch die NSA.

Zumindest in den USA fürchten Nutzer zwar eher Hacker, dabei sind die geklauten Daten europäischer Nutzer einer Dell-Studie zufolge wertvoller.

Das ewige Klagelied, dass User oft zu unvorsichtig sind, haben Experten auch dieses Jahr angestimmt - allerdings rückten dabei Smartphones und Tablets stärker in den Vordergrund.

Für neuen Sicherheits-Sprengstoff hat indes die Problematik von Waffen und Zubehör aus dem 3D-Drucker gesorgt. Freilich unterstreicht die Fertigung solcher zumindest in den USA alltäglicher Produkte, dass die Technologie große Schritte in Richtung Massenmarkt gemacht hat.

Das könnte letztlich gut für die Umwelt sein, denn einer Studie zufolge verbraucht der 3D-Druck vor Ort bei Plastik-Produkten wie Entsaftern bis zu zwei Drittel weniger Energie als die Massenfertigung in Übersee-Fabriken. Forscher arbeiten indes daran, in absehbarer Zeit beispielsweise auch funktionierende Organe einfach zu drucken.

Große Zunftsvisionen

Der 3D-Druck für medizinische Anwendungen ist freilich nur ein Beispiel dafür, wie die technische Forschung auch 2013 große Hoffnungen für die Zukunft geweckt hat.

Zu den Highlights zählten hier beispielsweise ein Verfahren, um aus den Plastikabfällen Kohlenstoff-Nanoröhren zu gewinnen, CO2-Recycling dank Nanotech-Gold, Durchbrüche in der Materialforschung, die photonischen - mit Licht arbeitenden - Computer näher rücken lassen, sowie nanostrukturierte Oberflächen, die Solarzellen gleichzeitig sauber halten und effizienter machen sollen.

All das wird Konsumenten im kommenden Jahr aber schwerlich direkt betreffen. Da könnte eher spannend werden, wie es mit dem gefallenen Riesen Nokia weitergeht.

Denn trotz Windows-Phones zum Kampfpreis hat der einst unbestrittene Marktführer seinen Abstieg auch 2013 weiter fortgesetzt, der Verkauf der Handysparte an Microsoft ist beschlossene Sache. Man darf gespannt sein, was das 2014 für Windows-Smartphones bedeuten wird.

(Quelle: pte)


 


 

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