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Schaeffler mit neuer Rechtsform

Der Automobilzulieferer Schaeffler gibt sich eine neue Rechtsform. Im Zuge der weiteren Zusammenarbeit und einer möglicherweise bevorstehenden Verschmelzung mit der Continental AG will sich der Konzern dem Kapitalmarkt öffnen. Die bisher als Schaeffler KG firmierende Gesellschaft wird daher zum 1. Februar in die Schaeffler Technologies GmbH & Co. KG umgewandelt.

Der durch die Continental-Übernahme hoch verschuldete Herzogenauracher Autozulieferer hatte sich im August vergangenen Jahres mit einer Umschuldung bei den Gläubigerbanken etwas Luft verschafft. Dabei hatte sich das Familienunternehmen auch verpflichtet, eine neue Rechtsform zu wählen, die Zugang zu allen gängigen Formen von Eigen- und Fremdkapital ermöglicht. Dies sei zudem eine wichtige Voraussetzung für eine mögliche Zusammenführung mit Continental, hieß es damals.

Damit gehen die Spekulationen um eine Verschmelzung von Schaeffler und Continental in die nächste Runde. Noch im Wertpapierprospekt zur Continental-Kapitalerhöhung hatten beide Konzerne bekräftigt, dass eine Fusion beider Unternehmer in nächster Zeit kein Thema sei (wir berichteten).  Dennoch sind die Gläubigerbanken weiterhin von einem möglichen Zusammenschluss überzeugt. Der Großteil der Investoren sei der Ansicht, dass ein Zusammenschluss auf einer überzeugenden industriellen Logik beruht, sagte Schaeffler-Finanzchef Klaus Rosenfeld gegenüber der Börsen-Zeitung.

(Redaktion)


 


 

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