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Schaeffler-Berater zieht sich aus Continental-Aufsichtsrat zurück

Der umstrittene Berater des Herzogenauracher Automobilzulieferers Schaeffler, Rolf Koerfer, will sich aus dem Aufsichtsrat von Continental zurückziehen. Er wolle damit dazu beitragen, dass die Diskussion im Kontrollgremium „sich wieder auf Sachfragen statt auf interne Personalfragen“ konzentrieren könne“, so Koerfer.

Koerfers Doppelrolle als Aufseher von Conti und einerseits und Rechtsberater von Groß aktionär Schaeffler andererseits stand seit seiner Berufung in das Gremium in der Kritik. Aufgrund dieses Interessenkonflikts hatte das Landgericht Hannover seine erste Wahl für nichtig erklärt und auch gegen die erneute Wahl in den Aufsichtsrat mit der Mehrheit des Schaeffler-Lagers waren juristische Schritte eingeleitet worden.

Wann genau Koerfer aus dem Gremium ausscheiden wird, steht derzeit noch nicht fest. Über die Nachfolge sollen zunächst Gespräche mit Conti-Aufsichtsratschef Wolfgang Reitzle geführt werden. Koerfer gilt als Verfechter und Architekt der Übernahme von Continental durch den vielfach kleineren Konkurrenten aus Herzogenaurach. Die Familie Schaeffler will er als Jurist auch weiterhin beraten.

(Redaktion)


 


 

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