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Vorerst keine Fusion von Schaeffler und Continental

Der Automobilzulieferer Continental und sein Großaktionär Schaeffler haben im Wertpapierprospekt zur Continental-Kapitalerhöhung bekräftigt, dass eine Fusion der beiden Unternehmen in näherer Zeit kein Thema sei. Wie das Handelsblatt berichtet, sei für die kommenden zwölf Monate keine Verschmelzung geplant.

In der vergangenen Woche hatte Continental eine Kapitalerhöhung beschlossen, durch die dem Unternehmen gut eine Milliarde Euro zufließt. Die neuen Aktien wurden von einem Bankenkonsortium unter Führung von Deutsche Bank, Goldman Sachs und J.P. Morgan Securities übernommen. Rund drei Viertel der Aktien hat das Konsortium bereits in Form einer Privatplatzierung an Investoren weitergereicht.

Der hoch verschuldete Continental-Konzern ist seine größten Finanzsorgen damit vorerst los. Groß aktionär Schaeffler konnte bei der Kapitalerhöhung nicht mitziehen, aber dennoch verhindern, dass die Conti-Beteiligung der Herzogenauracher auf unter 75 Prozent verwässert wird. In diesem Fall hätte Schaeffler auf den angestrebten Beherrschungsvertrag verzichten müssen.

(Redaktion)


 


 

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