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Schaeffler-Manager Degenhart neuer Conti-Chef

Wie sich bereits in den vergangenen Tagen abzeichnete, einigten sich die Kontrahenten Schaeffler und Continental auf der heutigen Aufsichtsratssitzung auf eine neue Struktur der Conti-Spitze. Der bisherige Vorstandschef Karl-Thomas Neumann wird von Schaeffler-Manager Elmar Degenhart abgelöst. Darüber hinaus wird der Conti-Vorstand umgebildet und erweitert.

Die Abberufung Neumanns düfte nun den Weg freimachen, die Wogen zwischen Hannover und Herzogenaurach endgültig zu glätten. Beide Automotive-Konzerne hatten sich seit vergangenem Sommer immer wieder Scharmützel um handelnde Personen und die strategische Ausrichtung des Unternehmens geliefert sowie juristisch bekriegt.

Schaeffler muss dafür allerdings auch in Kauf nehmen, dass Konzern-Berater Rolf Koerfer seinen Posten als Aufsichtsratsvorsitzender mittelfristig räumen muss. Nach Informationen der FTD hat Koerfer zugestimmt, einen externen Manager für die Position zu suchen. Bedingung ist allerdings, dass für Continental ein neuer Finanzvorstand gefunden wird. Der Posten konnte seit dem Abgang von Alan Hippe zu ThyssenKrupp immer noch nicht adäquat besetzt werden.

Erste Baustelle des neuen Vorstandes dürfte die geplante Kapitalerhöhung bei Continental sein. Auf Drängen von Neumann war in der vergangenen Woche noch eine Erhöhung um 1,5 Milliarden Euro beschlossen worden. Damit sinkt der Anteil der Schaeffler-Gruppe, die Zugriff auf über 90 Prozent der Aktien hat, aber aufgrund einer Investorenvereinbarung nur 49,9 Prozent bei Entscheidungen in die Waagschale werfen darf, am Unternehmen.

(Redaktion)


 


 

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