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Schaeffler setzt auf Risiko

Nach der Einigung des Automotive-Konzerns Schaeffler aus Herzogenaurach mit seinen Hausbanken über die Neuordnung der Kreditverbindlichkeiten wird nun deutlich, welch hohes Risiko die Franken dabei eingehen. Sollte sich die Weltwirtschaft nicht wie gehofft erholen, könnten die Banken aufgrund der geplanten neuen "kapitalmarktorientierten Struktur" des Familienunternehmens nun schneller Zugriff auf die Anteile des Unternehmens erhalten.

Um die Schulden wie gewünscht zu stückeln, wird Schaeffler nach Berichten der Zeitung "Die Welt" wohl zunächst eine Holding gründen, die fünf Milliarden Euro Schulden übernimmt. Die restlichen Verbindlichkeiten in Höhe von sieben Milliarden Euro werden nach den Plänen auf das operative Geschäft übergehen. Nach Ansicht von Finanzmarktkreisen führt die Aufteilung der Kredite nun wieder zu einem akzeptablen Verhältnis von Schulden und Ertrag im Tagesgeschäft.

Der Start der Holding ist jedoch gleich zu Beginn mit hohen finanziellen Belastungen verbunden. Da sich die Familie Schaeffler bereits über Maßen in ihrem Unternehmen finanziell engagiert, wird das Eigenkapital der neuen Holding zunächst über Schulden finanziert. Dafür sind hohe Zinszahlungen zu leisten - und die Banken haben leichteren Zugriff auf die Anteile an Schaeffler, berichtet die Tageszeitung "Die Welt". Damit dürfte der Weg frei sein, Continental und Schaeffler binnen sechs Monaten unter dem Dach der Holding, die dann von den Franken geführt wird, zusammenzufassen.

(Redaktion)


 


 

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