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Schaeffler und Continental: Banken sichern sich Zugriff

Nach der Umschuldung der Schaeffler-Kredite können die Gläubigerbanken nun leichter Anteile am Unternehmen erwerben als bisher. Der Herzogenauracher Automobilzulieferer hat den Finanzinstituten im Rahmen der Refinanzierung Optionen auf Anteile an Schaeffler/Continental eingeräumt.

Ab einem bisher nicht näher bestimmten Zeitpunkt haben die Banken von nun an das Recht, zu einem vorher festgelegten Preis Anteile an der geplanten Holding aus Schaeffler und der Continental AG zu erweben. Mit dieser Regelung hätten die Banken auch dann Zugriff auf das Schaeffler-Eigentum, wenn es mit dem Unternehmen in Zukunft wieder aufwärts gehen sollte. Ein Sprecher von Schaeffler wollte „keine Details und Einzelheiten von Kreditvereinbarungen“ kommentieren.

Wie die Welt am Sonntag berichtet, haben sich Schaeffler und die Gläubigerbanken darüber hinaus auf einen so genannten „pay in kind“-Mechanismus verständigt. Nach dieser Vereinbarung müssen die Herzogenauracher die Zinsen nicht über die Jahre abstottern, sondern am Ende der Kreditlaufzeit auf einen Schlag bezahlen. Dies kann entweder in bar oder mit Unternehmensanteilen geschehen.

Wie die Zukunft der gemeinsamen Conti-Schaeffler-Holding aussieht und welchen Einfluss die Banken am Ende haben werden, ist derzeit noch ungewiss und hängt maßgeblich von der weiteren Geschäftsentwicklung der beiden Autozulieferer ab. Experten gehen davon aus, dass Schaeffler weiterhin Ankeraktionär bleiben wird, nicht aber die Mehrheit am operativen Geschäft der Holding halten wird.


(Redaktion)


 


 

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