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Schaeffler und Continental: Banken streben schnelle Fusion an

Vertreter der wichtigsten Gläubigerbanken von Schaeffler und Continental treffen sich noch diesen Freitag um die Fusion der beiden Automobilzulieferer vorzubereiten. Dies berichtete die Financial Times Deutschland. Eine Einigung der Kreditinstitute gilt nun als letzte Hürde für den Zusammenschluss der Unternehmen.

Bei dem Treffen soll es auch darum gehen, wie die im Conti- Aufsichtsrat bereits beschlossene Kapitalerhöhung umgesetzt werden kann. Die Schaeffler-Gläubiger wollen ein Gesamtkonzept diskutieren, das die Unternehmensberatung Roland Berger mit dem Arbeitstitel „Project Fairplay“ im Auftrag der Commerzbank erarbeitet hat, so der Bericht. Roland Berger habe dazu Daten der beiden Firmen zusammengetragen und mit Teams der Konzerne eine Kombination der operativen Sparten diskutiert.

Obwohl sich die Stimmung zwischen Schaeffler und Continental seit der Umschuldung leicht verbessert hat, sind nach wie vor heikle Fragen, wie etwa der Sitz des gemeinsamen Konzerns zu klären. Für die sonst so emotional aufgeladenen Debatten zwischen den beiden Konzernen könnte es sich positiv auswirken, dass die Banken nun maßgeblich die Zukunft des Konzerns bestimmen. Denn inzwischen sind nicht mehr nur die knapp 90 Prozent an Conti verpfändet, die Schaeffler hält, sondern auch das gesamte operative Geschäft der Herzogenauracher. Zudem sieht die Vereinbarung mit den Kreditbanken unter anderem vor, Schulden notfalls auch über den Verkauf von Conti-Aktien zu tilgen (wir berichteten).


(Redaktion)


 


 

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