Schlecker-Insolvenz
Trigema-Chef: Wirtschaften nach "Schneeball-System" unverantwortlich
Düsseldorf / Hamburg. Trigema-Chef Wolfgang Grupp sieht Wirtschaften nach dem "Schneeball-System" und "Größenwahnsinn" als die entscheidenden Gründe für die Insolvenz der Drogeriekette Schlecker.
Wie Grupp gegenüber dem Wirtschaftsmagazin 'impulse' sagte, scheine Schlecker irgendwann den "Überblick verloren" zu haben. Dies sei aber bei der Rechtsform eines "eingetragenen Kaufmanns" (e.K.) die Grundvoraussetzung.
Grupp, der seine Firma Trigema mit rund 1.000 Mitarbeitern und 86 Millionen Euro Umsatz ebenfalls als e.K. führt, hält diese Rechtsform für eine "sehr honorige, klare Rechtsform: Der, der entscheidet, haftet an allererster Stelle". Als Anreiz für diese Rechtsform fordert Grupp Vorteile bei der Einkommensteuer. "Wir werden unsere Krisen nicht stoppen, wenn die Entscheidungsträger nicht in die persönliche Haftung genommen werden", sagte er zu 'impulse'.
Beim Fall Schlecker habe ihn zudem gewundert, dass Schlecker als e.K. ein Firmengeflecht auch aus Kapitalgesellschaften aufgebaut habe: "Herr Schlecker ist persönlich haftend, und dann hängt er GmbHs darunter. Das kapiere ich nicht."
(ots )
Tags:- Rechtsform
- Schlecker
- Schneeball-System
- Trigema
- Wolfgang Grupp
Internationale Fachkräfte glauben an Deutschland
Europas Wirtschaftswunderland
dm jetzt Nummer 1 der Drogeriemärkte
Umsatzsteigerung
Ökonomen prangern Fördersystematik an
Erneuerbare Energien
Fünf Grundsätze zeigen worauf es ankommt
Betriebswirtschaftliche Auswertung
Warnung: "Dreiste Betrugswelle
am Telefon weitet sich aus!"
Telefonbetrug
Auch Tweeds müssen überprüft werden
Twitter-Journalismus
Außenhandel knackt Zwei-Billionen-Marke
Exporte 2012
- 23.05.
17:47 - 10.05.
09:07 - 10.05.
09:06 - 10.05.
09:04 - 10.05.
09:04 - 10.05.
09:03 - 10.05.
09:01
Als Startseite