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Insolvenz

Schlott zerschlagen

Seit ersten April läuft das Insolvenzverfahren des Druckereikonzerns Schlott. Der Konzern wird zerschlagen, zwei Betriebe in Nürnberg wurden bereits verkauft.

Schlott war Europas zweitgrößter Druckereikonzern. Dann kam die Insolvenz. Und nun kommt die Zerschlagung. Zwei Nürnberger Tochterunternehmen sind bereits verkauft worden, für zwei Hamburger Töchter kam jede Rettung zu spät. Für weitere vier Tochterunternehmen dauern die Verkaufsverhandlungen an, wie Insolvenzverwalter Siegfried Beck bekannt gab.

Die Burda Druck GmbH aus Offenburg hat die u.e. sebald druck GmbH mit Sitz in Nürnberg erworben. 53 Menschen werden entlassen und mehr als 220 Arbeitsplätze bleiben erhalten. Die ebenfalls in Nürnberg ansässige Werbeagentur media2print GmbH ist nun im Besitz der Stark-Unternehmensgruppe aus Bremen. 33 der 47 Mitarbeiter können ihren Job behalten.

Für zwei Hamburger Tochterfirmen der Schlott-Gruppe fand sich kein Käufer. Die Broschek Tiefdruck und die Broschek Service GmbH werden stillgelegt. Für die 200 Beschäftigten gibt es dort keine berufliche Zukunft.

(Redaktion)


 


 

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