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Schienenverkehr

ICE-Züge von Siemens lassen auf sich warten

Der Siemens-Konzern kann die nächste Generation der ICE-Züge nicht rechtzeitig liefern. Für die Deutsche Bahn bedeutet das erneut Engpässe. Für den kommenden Winter stehen nicht genügend Fernzüge zur Verfügung.

Schon in den letzten beiden Wintern kam es zu Ausfällen und Verspätungen, da der Deutschen Bahn Züge fehlten. Das Winterchaos könnte sich in diesem Jahr wiederholen. Für den Fahrplanwechsel im Dezember wurden die bei Siemens bestellten Züge fest eingeplant. Das Unternehmen kann aber von den sieben in Auftrag gegebenen Zügen höchstens drei Exemplare zum Jahresende liefern. Die Züge, die für den grenzüberschreitenden Fernverkehr eingesetzt werden sollten, haben bisher nur eine Betriebserlaubnis für Deutschland. Die Zulassung für Frankreich wird erst später erteilt, so eine Siemens-Sprecherin. Die  Bahn musste bereits umdisponieren und die Züge für den Inlandsverkehr einplanen.

Der Staatskonzern hatte insgesamt 16 Exemplare des Zugs der nächsten ICE-Generation bestellt. Zu einem Stückpreis von 33 Millionen Euro soll das neue Modell „die Premiumklasse unter Europas High-Speed-Zügen neu definieren“, so Hans-Jörg Grundmann, Vorstandschef der Siemens-Sparte Mobility, bei der Präsentation des ersten Exemplars. Siemens hat jedoch anscheinend Probleme mit einem ausländischen Zulieferer. Auch die weiteren 13 bestellten Exemplare können wohl nicht fristgerecht bis Mitte kommenden Jahres geliefert werden.

(Redaktion)


 


 

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