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Siemens-Aktionäre stimmen über Managergehälter ab

Die Transparenz in deutschen Konzernen ist größer geworden. Erstmals können Anleger bei Hauptversammlungen über die Höhe und Struktur der Managerbezüge abstimmen. Am kommenden Dienstag ist es auch bei Siemens soweit.

Und schon bahnen sich erste Konfliktherde an. So will etwa der Verein der Siemens-Belegschaftsaktionäre bei dem Aktionärstreffen gegen das Vergütungssystem stimmen, wie der stellvertretende Vorsitzende Ernst Koether ankündigte. Auch nach der im Jahr 2008 vorgenommenen Überarbeitung ist dem Verein die Bezahlung für Spitzenmanager bei Siemens noch zu kurzfristig ausgerichtet. „Die Diskussion wird dazu führen, dass sich Siemens da mittelfristig bewegen wird. Auch die Belegschaftsaktionäre erkennen an, dass sich in den vergangenen Jahren viel getan hat“, so Koether.

Galt es vor kurzem noch als undenkbar, dass sich jeder interessierte Bürger im Geschäftsbericht einen Überblick über das jährliche Gehalt der Topmanager verschaffen könnte, ist in den Vergütungsberichten von Siemens und anderen DAX-Konzernen heute nicht nur die Höhe der fixen Gehälter nachzulesen, sondern auch der Geldwert aktienbasierter Vergütungen oder die genauen Renditeziele, an denen Boni bemessen werden. Das Votum der Hauptversammlung ist für den Konzern in der Frage der Managergehälter zwar nicht bindend, dürfte aber hohe Symbolkraft besitzen und die Bedeutung von Festgehältern wieder stärken.

(Redaktion)


 


 

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