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Konsequenzen nach MAN-Skandal

Der Nutzfahrzeughersteller MAN hat nach dem im Sommer bekannt gewordenen Schmiergeldskandal schnell Konsequenzen gezogen und die komplette Vertriebsführung ausgetauscht. Die Ermittlungen der Staatsanwalt dauern dessen ungeachtet aber noch an.

Wie das Nachrichtenmagazin Spiegel berichtete und am Wochenende von MAN in München bestätigt wurde, hat der Konzern mit Wirkung zum 1. Oktober die komplette Vertriebsführung seiner deutschen Nutzfahrzeugsparte neu besetzt. Im Mai war bekannt geworden, dass beim Verkauf von Bussen und Lastwagen nach Afrika und Europa Schmiergelder geflossen waren (wir berichteten).

MAN erklärte, dass die Personal-Rochade mit keinerlei strafrechtlichen Bewertung des Unternehmens verbunden sei. Nach Spiegel-Angaben waren auch drei Top-Manager von der Aktion betroffen, weitere Entlassungen und Umbesetzungen sollen beim Vertrieb in den kommenden Wochen noch folgen. Im Sommer hatte bereits der Vertriebsvorstand der MAN Nutzfahrzeuge, Peter Erichreineke, seinen Posten geräumt (wir berichteten).

(Redaktion)


 


 

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