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Social-Bookmarks - weit mehr als eine Gedächtnisstütze

Web 2.0-Funktionalitäten verbinden nicht nur Menschen mit ihren Profilen in sozialen Netzwerken, wie StudiVz oder Xing. Mit dem Entstehen des sogenannten "Social-Bookmarking" ist es den Nutzern möglich, Verlinkungen im Internet mit Freunden und Bekannten zu teilen.

Bookmarks sind nichts anderes als Lesezeichen für das Internet. Gespeichert werden Verlinkungen zu einer Website entweder im Internetbrowser, zum Beispiel als Favorit oder aber in Zeiten des Web 2.0 auf so genannten "Social-Bookmark"-Portalen, wie z. B. Mister Wong. Durch die Einbindung auf der Website des Anbieters werden die einzelnen Lesezeichen zu sogenannten "Social-Bookmarks", die andere Nutzer der Plattform bewerten, selbst speichern und kommentieren können. Es entsteht ein ganzes Netzwerk aus Lesezeichen und Beiträgen, die zum Beispiel nach Interessen und Themen gegliedert sein können.

Die Vorteile für den Betreiber einer Website ergeben sich nicht nur daraus, dass die Verlinkungen einen direkten Einfluss auf das Ranking bei Suchmaschinen haben können. Noch wichtiger ist es, dass durch eine Verlinkung auch Zielgruppen in den Social-Bookmark-Portalen angesprochen werden können, zum Beispiel in dem der Link bestimmten Gruppen oder Themen zugeordnet wird. Einen Vorteil, der im sonst schwer überblickbaren und segmentierbaren Internet nützlich erscheint.

Es empfiehlt sich als Unternehmen aktiv am Social-Bookmarking zu partizipieren, um damit über diesen zusätzlichen Kanal beispielsweise Unternehmensnachrichten gezielt zu verbreiten. Zudem ist es somit auch möglich, sich an den Aktivitäten des Netzwerkes zu beteiligen und auf nützliche und kritische Kommentare zu reagieren.

Fazit

Social-Bookmarking ist mehr als eine lose Linksammlung mit weltweiter Verfügbarkeit. Durch das gezielte Setzen von Bookmarks, vor allem bei den auf Nachrichten spezialisierten Plattformen, kann die Reichweite der Unternehmenskommunikation deutlich gesteigert werden. Dazu ist es jedoch auch notwendig, aktuell Inhalte zu bieten. So werden von den Nutzern von Social-Bookmark-Sites vor allem Links mit inhaltlichem Tiefgang geschätzt, die direkt auf Berichte oder auch nützlichen Anleitungen verweisen und nicht auf pure Angebote oder Shop-Seiten. Schnell schwindet die Akzeptanz solcher Bookmarks im Netzwerk und die eigentlich nützlichen Lesezeichen werden als reiner Versuch zur Optimierung der eigenen Suchmaschinenpositionierung wahrgenommen und dementsprechend negativ bewertet oder kommentiert.

Bei der Einbindung der Bookmark-Schaltflächen auf der eigenen Website sollte sorgfältig geprüft werden, welche Verlinkungen Plattformnutzer verwenden und welche Reichweite die Social-Bookmark-Plattformen für die eigenen Aktivitäten haben. Dazu lassen sich beispielsweise die eigenen Zugriffsstatistiken heranziehen. Eine kontinuierliche Überprüfung mit Hilfe von Statistik-Tools ist wie bei allen eingebundenen Web-Anwendungen notwendig, um den konkreten Nutzen von Social-Bookmarks für das eigene Unternehmen zu quantifizieren und den diesbezüglichen Aufwand ökonomisch tragfähig zu gestalten.

(E-Commerce- Center-Handel)


 


 

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