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Vergleichsgespräche mit Claassen gescheitert: Solar Millennium klagt auf neun Millionen Euro

Die öffentliche Schlammschlacht zwischen der Erlanger Solar Millennium AG und ihrem früheren Vorstandsvorsitzenden Utz Claassen geht weiter. Das Unternehmen verklagt seinen Ex-Chef nun auf sein bislang nicht zurückgezahltes Antrittsgeld in Höhe von neun Millionen Euro.

Wie Solar Millennium verkündete, sei das Bemühen des Aufsichtsrats, Claassen einvernehmlich zur Rückzahlung seiner Antrittsprämie zu bewegen, erfolglos geblieben. Das Gremium habe daher auf seiner gestrigen Aufsichtsratssitzung beschlossen, beim Landgericht Nürnberg-Fürth Klage auf Rückzahlung des vollen Betrags einzureichen.

Claassen war im März 2010 bei Solar Millennium nach nur 74 Tagen als Vorstandsvorsitzender ausgeschieden. Die im Mai letzten Jahres aufgenommenen Vergleichsgespräche sieht der Aufsichtsrat als gescheitert an. „Seit Dezember drehten wir uns im Kreis", sagte Helmut Pflaumer, Aufsichtsratsvorsitzender der Solar Millennium AG. „Wir haben uns intensiv bemüht, alle offenen Fragen zu lösen. Inzwischen erhalten wir keine Antworten auf unsere Vorschläge mehr. Wir werden jetzt die Interessen des Unternehmens per Gericht durchsetzen."

Der für den 29. März anberaumte Gerichtstermin wurde auf Antrag von Claassen erneut verschoben. Das Landgericht Nürnberg-Fürth hat als neuen Termin den 9. September benannt.

(Redaktion)


 


 

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