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Sparda-Bank West

Verhalten optimistisch für 2010

Mit einer verhalten optimistischen Perspektive startet die Sparda-Bank West ins Geschäftsjahr 2010.

„Die Konjunktur sollte weiter an Fahrt gewinnen. Wir erwarten ein Wachstum von 1,5 bis zwei Prozent. Die Erholung dürfte sich auf den Arbeitsmarkt im Geschäftsgebiet NRW aber erst im zweiten Halbjahr auswirken“, erläuterte Jürgen Thurau bei der Vorlage der Bilanzdaten 2009 am heutigen Mittwoch in Düsseldorf. Hinzu komme, sagte der neue Vorstandsvorsitzende der Kreditgenossenschaft, dass sich Bankkunden nach der doch sehr langen Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise bei Kapitalanlagen sowie bei Konsumkrediten wohl eher zurückhalten würden. Dennoch rechnet Jürgen Thurau damit, dass die „Sparda-Bank West ihre Bilanzsumme 2010 um gut drei Prozent steigert und bei der Baufinanzierung Kreditzusagen in der Größenordnung des Vorjahres erteilt“.

Gutes Plus bei Einlagen, Krediten und Neukunden erwartet

Auch beim Einlagenvolumen sowie bei dem Kreditbestand geht man bei der fünftgrößten Genossenschaftsbank Deutschlands von einem Plus von drei Prozent aus. „Wir werden 2010 bei Baufinanzierungen wieder exzellente Konditionen bieten und unter den Top-Anbietern sein“, führte Jürgen Thurau aus und bestätigte, dass die Bank erneut auf eine enge Margenkalkulation setzen werde, um das Immobiliengeschäft sowie das Geschäft mit Konsumkrediten weiter auszubauen. Bei Produkten und Konditionen im Einlagensegment werde die Bank entsprechend den Markt- und Nachfragetrends flexibel reagieren. Aufgrund attraktiver Zinsen und kurzfristiger Angebote kalkuliert die Sparda-Bank West mit insgesamt rund 50.000 neuen Kunden. „Ziel sind natürlich möglichst viele Neukunden. Sind sie erst einmal bei der Sparda-Bank West, wollen wir sie aber auch bedarfsgerecht versorgen“, betonte Jürgen Thurau.

Neue Strategien bei Kundenberatung vor Ort

Um Kunden bestmöglich zu erreichen und ihre Bedürfnisse in Bezug auf die optimale Abwicklung von Finanzgeschäften und eine hochwertige Beratung noch besser zu erfüllen, stehen 2010 die Vertriebskanäle „Geschäftsstelle“ und „Internet“ vor Veränderungen. Nachdem das Webportal der Sparda-Bank West im vierten Quartal 2009 bereits eine neue Optik sowie mehr Servicemodule erhalten hat, werden Inhalte und Technologie in diesem Jahr stetig weiterentwickelt. „Wir setzen auch auf direkte Vertriebskanäle. Es besteht noch deutlich Potenzial für das Geschäft über die eigene Internet-Plattform, aber auch beim Telefonbanking sowie bei den Kooperationen mit Finanzvermittlern und Webportalen“, erklärte Jürgen Thurau.

Bei den Geschäftsstellen vor Ort werden zwei neue Strategien umgesetzt: Zum einen wird die Sparda-Bank West weitere, hochmoderne SB-Center einrichten; zum anderen wird in ausgewählten Metropolregionen wie Düsseldorf ein „Satellitenmodell“ getestet. Das heißt: Anstatt großer, zentraler Geschäftsstellen werden mehr kleine, dezentrale Einheiten etabliert. „Wir wollen für gängige Transaktionen räumlich näher an Mitglieder und Kunden heranrücken. Und ihnen dann bei einer komplexen Beratung wie Immobilienfinanzierung in spezialisierten Zentren perfekt mit Rat und Tat zur Seite stehen“, erläuterte Jürgen Thurau. Die Erfahrungen geben dem Vorgehen Recht. Faire, freundliche Beratung in Finanzfragen ist und bleibt ein zentrales Kriterium bei der Wahl der Wunschbank. Zudem hat sich bei der Sparda-Bank West gezeigt: Nachdem ab 2008 sukzessive ImmobilienFinanzCenter (IFC) in Wuppertal, Dortmund, Köln, Düsseldorf, Duisburg und Essen aufgebaut wurden, hat das Darlehensgeschäft mit privat genutzten Häusern und Wohnungen noch einmal angezogen.

(Redaktion)


 


 

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