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Stadt Nürnberg beschließt Aufträge über rund neun Millionen Euro

Wie das Baureferat der Stadt Nürnberg gestern mitteilte, hat der Bau- und Vergabeausschuss in seiner Sitzung am 28. April Aufträge in Höhe von rund neun Millionen Euro vergeben.

Insbesondere handelt es sich dabei um die Beschaffung zweier Löschfahrzeuge für die Freiwilligen Feuerwehren Buch und Boxdorf, die laufenden Innen-, Glas- sowie Schulspielhof-Reinigungen an verschiedenen Schulgebäuden, die Vergabe von Fuhrleistungen für den Straßenunterhalt und Winterdienst und die Rohrbauarbeiten für den Neubau der Delfinlagune mit Manatihaus im Tiergarten.

Gerade der Bau der Delfinlagune stieß in der Vergangenheit auf Kritik. So werfen Tierschützer der Stadt Nürnberg vor, die natürlichen Lebensbedingungen von Delfinen mit der Lagune nicht nachempfinden zu können. Auch seien die Ausgaben von insgesamt 24 Millionen Euro, die das neue Delfinarium kosten soll, zu hoch.

Die Stadt Nürnberg betont indes, dass die Ausgaben sowohl die Sicherheit als auch die Serviceangebote für Nürnberger Bürger gewährleisten oder ergänzen sollen. Darüber hinaus dienten die Maßnahmen der Verbesserung der städtischen Infrastruktur .


(Redaktion)


 


 

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7 Kommentare

von gegenTierquälerei
07.05.09 17:28 Uhr
Skandalös

Der Bau der Lagune ist der Anfang vom Ende des Tiergartens in Nürnberg. Unglaublich, dass sich wenige Profiteure gegen die Mehrheit des Volkes durchsetzen möchten. Boykott des Zoos - damit endet die Delfinquälerei in Nürnberg.

von burschikos
07.05.09 20:15 Uhr
für Lagune

Klasse, dass die Lagune kommt. Das geschieht zum einen zum Wohl der Delfine, zum andern haben die Menschen dann die Möglichkeit, den Delfinen unter freiem Himmel zuzuschauen.

von Delfinfreund
09.05.09 10:18 Uhr
Delfinarien endlich schließen

Es geht nicht um das Verbessern des menschlichen Unterhaltungswerts, sondern um die Erkenntnis, dass Delfine nicht artgerecht gehalten werden können und Delfinarien im 21. Jahrhundert nichts mehr verloren haben. In Großbritannien ist man diesbezüglich rechtzeitig schlau geworden - dort wurde bereits 1994 das letzte Delfinarium geschlossen und die verbleibenden zwei Delfine erfolgreich in der Karibik ausgewildert.

von Ingeborg
09.05.09 13:53 Uhr
Delfingefangenchaft in Nürnberg

Die von Politikern, Betreibern und sog. "Experten" so hoch gelobte "Delfin-Therapie" kann den Bau dieser kommerziellen Einrichtungen absolut nicht rechtfertigen. Die Verantwortlichen schrecken offensichtlich nicht einmal davor zurück, gehandicapte Kinder und ihre völlig unerfahrenen Eltern für Ihre dubiosen Machenschaften zu instrumentalisieren und zu missbrauchen.
Trotz intensiver Forschungsarbeit gibt es keinen belegbaren Beweis oder Hinweis darauf, dass sie besser greifen soll als Therapieformen, bei denen kein Lebewesen zu Schaden kommt. Für diese hoch intelligenten, äußerst sozialen und vor allem geselligen Tiere bedeutet ein Leben in den kleinen Becken des Delfinariums unermessliches Leid und Qual. Delfine verlieren niemals ihre natürlichen Instinkte und Bedürfnisse, ganz egal ob sie aus Wildfängen stammen oder im Zoo bzw. in Delfinarien geboren werden. Kein Delfin würde freiwillig seine Familie verlassen, um in einem beengten, künstlichen Meerwasser-Gefängnis tagein, tagaus, unglücklich im Kreis schwimmen bzw. vegetieren zu müssen. Als Contergan-Opfer beabsichtige ich auf gar keinen Fall mein Wohlbefinden und Glück auf das Unglück und Qual nicht -menschlicher Tiere aufzubauen.

Die Tatsache, dass die politisch Verantwortlichen sowohl in Nürnberg als auch in Berlin im Bereich Tierschutz und Tierhaltung nach wie vor den untersten Weg gehen, ist eine
unglaubliche menschliche wie fachliche Schande!

Hier beweist sich doch ganz deutlich:


Bündnisse gehen Politiker der Fraktionen CDU/CSU, SPD und FDP ja wohl ausschließlich mit den Lobbyisten und der Industrie ein, als gemeinsam mit verantwortungsbewussten, engagierten und sehr gut informierten Menschen/Organistionen im Umwelt-, Natur- und Tierschutz zusammenzuarbeiten, um so die grausamen Zustände, denen die Tiere täglich ausgesetzt sind, mit aller Entschiedenheit unverzüglich zu beenden.

Wer derartige Qualhaltungen weiterhin genehmigt, schönredet, fördert, subventioniert (dazu auch noch mit Steuergeldern, die uns, dem Volk fiskalisch abgenötigt werden!) und Volkes Stimme wie Volkes Wille diesbezüglich ungeniert und sehr respektlos ignoriert, kann nicht glaubwürdig bekunden, ein wahrer Interessensvertreter für uns, das Volk, sein zu wollen bzw. zu können.

Daher ersuche ich sowohl die Fraktionen CDU/CSU, SPD, FDP in Nürnberg und Berlin sowie auch die Mitglieder der Grundsatzkommission als auch Herrn Minister Söder: Beweisen Sie, dass Sie sehr wohl dazu in der Lage sind dem Tierschutz respektvoll den Stellenwert zukommen zu lassen, den er unweigerlich (durch die Verankerung im Grundgesetz) verdient. Zeigen Sie Profil im Umgang mit der Wirtschaft und deren Lobbyisten und lassen Sie sich nicht länger zu deren Handlangern degradieren.

Die wahre Freiheit für Delfine und Walartige ist ausschließlich das Meer und keinesfalls Betonbecken!

von shalina
09.05.09 14:26 Uhr
unheilsames handeln

delphine sind hochentwickelte lebewesen die in gefängnissen nichts
zu suchen haben. Die lagune und das delphinarium ist ein KZ für del-
phine. Die delphine leiden unter der gefangenschaft. Ungheuerlich ist,
dass sich der stadtrat gegen volkeshaltung durchsetzt nur unter dem
gesichtspunkt der kapitalerweiterung. Dies führt sehr bald zu einem
desaster des gesamten tiergartens. Unheilsames handeln führt zu
unheilsamen zuständen. Leider können sich die delphine nicht wehren.
Die stadt nürnberg befindet sich geistig und ethisch auf dem selben niveau wie die finanzhaie die das kapitale system zum zusammenbruch gebracht haben. Dies ist eine bankrotterklärung
des menschlichen bewußtseins.

von Michael
13.05.09 08:56 Uhr
artgerecht

Delfinarien sind Tierquälerei und gehören verboten. Erst wenn sie mehrer hundert Meter tief und mehrere Quadratkilometer groß wären, könnte man sie als artgerecht bezeichnen.

von tamk
02.07.09 23:10 Uhr
Delphine gehören nicht hierher

Kurz und knapp,

Sparen Sie sich ihren Delphinkäfig, denn die denkende, fühlende und wissende Bevölkerung hält diese Art von Belustigung für mehr als ablehnungswürdig. Lesen Sie mal durch was Delphine so den ganzen Tag in freier Wildbahn so unternehmen, das kann man nicht nachbauen.

 

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