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Steinbrück hält jährlich zwei Prozent Wachstum für realistisch

Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) hält in den kommenden zehn Jahren eine jährliche Wachstumsrate von zwei Prozent für realistisch. «Warum sollten wir nicht knapp zwei Prozent Wachstum pro Jahr erreichen, wenn wir an die Zeit vor der Wirtschaftskrise anknüpfen?», sagte Steinbrück der in Düsseldorf erscheinenden «Rheinischen Post» (Freitagausgabe).

Damit verteidigte der SPD-Vize den Deutschlandplan von SPD-Kanzlerkandidat Steinmeier. Dieser sieht als Zielmarke vier Millionen neue Jobs bis 2020 vor und unterstellt ein durchschnittliches Wachstum von jährlich 1,7 Prozent.

Zugleich griff Peer Steinbrück seinen Kabinettskollegen, Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU), scharf an und sprach ihm Zukunftsfähigkeit ab. «Er gibt gute Bilder ab und macht auf dem Parkett eine gute Figur. Das reicht aber nicht», sagte Steinbrück. Parkettsicherheit bedeute nicht Zukunftssicherheit. Guttenberg verfolge die Philosophie des früheren FDP-Wirtschaftsministers Günter Rexrodt, der von 1992 bis 1998 amtierte. «Ein Konzept, wie die Politik zur Modernisierung der Wirtschaft beitragen kann, hat er nicht.»

(Redaktion)


 


 

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