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Stress

Würze des Lebens oder Zivilisationsplage?

Bewältigungsstrategien

Die große Herausforderung zur Förderung unserer Gesundheit ist deshalb die Entwicklung von Bewältigungsstrategien, um den Bedrohungen der modernen Gesellschaft angemessen zu begegnen. Was können wir tun? Stresskompensationsmechanismen sind prinzipiell individuell und müssen zu dem Menschen passen, der Sie anwendet. Stress durch Stresskompensation macht wenig Sinn.

Ein paar Hinweise sind dabei zu beachten: Mit den körperlichen Ressourcen sorgfältig haushalten. Auch Vielarbeiter müssen das richtige Maß zwischen Anspannung und Entspannung einhalten, oder wie es so gerne ausgedrückt wird: die Work-Life-Balance sollte stimmen.

Die Anti-Stress-Maßnahmen, die es dabei einzuhalten gilt, sind ebenso einfach wie wirkungsvoll: Sie fußen auf den drei Säulen Entspannung, Ernährung, Bewegung.

Entspannung

AT, PMR, Yoga was immer Ihnen Spaß macht ... am besten fangen Sie jetzt schon an. So, wie Sie gelernt haben, sich die Zähne zu putzen, damit Sie nicht frühzeitig viel Geld bei Ihrem Zahnarzt lassen müssen, lernen Sie eine Entspannungsmethode, um ihr vegetatives Nervensystem im Gleichgewicht zu halten.

Und wenn Sie sagen, Sie können nichts damit anfangen, dann kann für Sie Entspannung natürlich auch anders aussehen, etwa auf dem heimischen Sofa eine schöne CD genießen oder im Garten die selbstgezüchteten Rosen schneiden. Genau wie Sie Ihren Computer öfters mal ganz runter fahren müssen, muss dies ihr Körper auch einmal am Tag.

Ernährung

Wenn wir unserem Körper gute und gesunde Nahrung geben, kann er Höchstleistung bringen. Sie tanken ihr Auto doch auch nicht mit Wasser oder? Ich empfehle die „Steinzeit“-Fitnesskost. Dies bezieht sich darauf, wie oben beschrieben, unser Körper noch so reagiert wie in der Steinzeit und deshalb auch nur diese Nahrung wirklich braucht. Was heißt das konkret? Basis der Ernährung ist Gemüse, Obst, gute Fette, Eiweiß und Vollkornprodukte. Wichtig dabei ist das auf die herkömmlichen Kohlenhydrate (Brot, Reis, Kartoffeln) so gut wie verzichtet wird. Die gab es nämlich in der Steinzeit nicht.

Bewegung

Sie brauchen kein Antistress-Fitness-Programm, was Sie noch mehr in Stress versetzt. Integrieren Sie mehr Bewegung in Ihren Alltag. Also Treppen steigen, eine Haltestation eher aussteigen, im übernächsten Parkhaus parken, mehr das Fahrrad benutzen. Machen Sie doch mal ein Experiment. Kaufen Sie sich ein Pedometer (im Sportgeschäft) und zählen Sie eine Woche ihre durchschnittliche Schrittzahl pro Tag. Meine Empfehlung: Endziel sollten 10.000 Schritte am Tag sein.

Und zum Schluss: Pflegen Sie soziale Kontakte. Ob im Freundeskreis, in der Familie oder zu den Kollegen, zwischenmenschliche Beziehungen schützen nachweislich vor dem Ausbrennen.

(Dr. Elvira Buckard)


 


 

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