Weitere Artikel
Leoni

Trotz Krise: Neues Werk in Mexiko

Trotz zuletzt eher negativer Schlagzeilen vom Börsenparkett stemmt sich der Nürnberger Automotive-Zulieferer Leoni gegen die Krisenstimmung in der Branche. Wie gestern bekannt wurde, eröffnete der Hersteller von Kabel- und Bordnetzsystemen bereits Anfang November ein Werk im meximanischen Bundesstaat Durango.

Das neue Werk ist bereit die dritte Produktionsstätte in Mexiko. Auf dem amerikanischen Kontinent konnte Leoni zuletzt trotz Finanzkrise weiter wachsen. Die neue Fabrik soll das steigende Auftragsvolumen abfangen und vor allem US-Nutzfahrzeughersteller mit Kabelsätzen beliefern. Zuletzt war Leoni durch eine abermalige Absenkung der Jahresprognose 2008 in die Schlagzeilen geraten (wir berichteten).

Das Werk in Durango umfasst 20.000 m2 und beschäftigt zu Beginn 150 Mitarbeiter. Bis Ende 2009 soll die Belegschaft auf 1.000 Arbeiter anwachsen. Durango ist eine der aufstrebenden Regionen im NAFTA-Staat Mexiko. „Für den Standort sprachen die gute Infrastruktur , eine hohe Zahl an verfügbaren qualifizierten Fachkräften sowie langfristig planbare Betriebskosten“, betont Uwe H. Lamann, Vorstandsmitglied für den Bereich Bordnetz-Systeme. „Die Produktionsstätte in Durango hat große Bedeutung für unsere Expansionsstrategie und die Kundenbeziehungen zum US-amerikanischen Markt.“ Zudem konnte Leoni mit dem Bau des Werkes seine Gesamtkostensituation in Mexiko weiter verbessern.

Bei der feierlichen Eröffnung des wichtigen Standortes am 7. November 2008 waren neben dem Management der Leoni Bordnetzsparte auch der Gouverneur von Durango, Ismael Hernández Deras, und der deutsche Botschafter in Mexiko, Roland Michael Wegener, anwesend.

(Redaktion)


 


 

leoni
mexiko
neues werk
automotive
nafta
amerika
kabel
netzte
bord

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "leoni" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: