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Kulinarisches Neuland

„Nürnburger“ – Uli Hoeneß verkauft Bratwürste bei McDonald’s

Es klingt wie ein mittelmäßiger Aprilscherz zur falschen Jahreszeit, ist aber keiner: Uli Hoeneß, Präsident des FC Bayern München und erfolgreicher Wurstfabrikant, wird demnächst bei der Fast-Food-Kette McDonald’s einen Bratwurst-Burger verkaufen.

Am 5. Juli soll es das schmeichelhaft „Nürnburger“ getaufte Ciabatta-Brötchen mit Röstzwiebeln, Senfsauce und Bratwürsten aus Hoeneß‘ Wurstwarenfabrik HoWe bundesweit in sämtlichen McDonald’s-Filialen zu kaufen geben. Der Bayern-Präsident gibt sich im Hinblick auf die Markteinführung seines neuen Produkts zuversichtlich. „Der Ham Burger hat ja auch Weltruhm erlangt – warum sollte ein Nürnburger da weniger Potenzial haben“, so Hoeneß.

In seinem Blog (www.ulis-nuernburger.de) rührt der Wurstfabrikant höchstselbst die Werbetrommel für seinen Wurst-Burger. In vier YouTube-Spots zeigt Hoeneß seine vermeintlichen Versuche, seine Geschäftsidee an den Mann zu bringen – Erfolg hatte er natürlich nur bei McDonald’s. „Wir zeigen einmal mehr, dass McDonald’s regional denkt. Wie ein Großteil der Zutaten unserer Produkte stammen auch die Rostbratwürste für den Nürnburger aus der Region – und stehen außerdem für beste Qualität“, kommentierte Holger Beeck, stellvertretender Vorstandsvorsitzender McDonald’s Deutschland die Kooperation mit Hoeneß. Ob der „Nürnburger“ ein Erfolg wird, bleibt indes zunächst abzuwarten. Die unorthodoxe Präsentation der Nürnberger Bratwürste mit Röstzwiebeln in einem Ciabatta-Brötchen könnte gerade bei den Franken selbst auf kulinarischen Widerstand stoßen.


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Der Schutzverband Nürnberger Rostbratwürste e.V. zeigt sich allerdings tolerant. „Was Uli Hoeneß als Nürnburger bezeichnet, ist ja lediglich eine Darreichungsform. Wichtig ist nur, dass echte Nürnberger Bratwürste im Brötchen sind und das sind sie. Aus Sicht der Marke besteht da also kein Problem“, kommentierte Dr. Hartmut Frommer, 1. Vorsitzender des Schutzverbandes den „Nürnburger“. „Unter geschmacklichen Gesichtspunkten betrachtet, muss man sagen, dass auch das Ciabatta-Brötchen ein bisschen knackiger ist als das normale Hamburger-Brötchen und auch Senfsauce und Röstzwiebeln sind der Nürnberger Bratwurst nicht fremd. Zwiebeln werden ja zum Beispiel auch bei Sauren Zipfeln im Sud verwendet. Dass die Nürnberger Bratwurst bundesweit in allen McDonald’s-Filialen Verbreitung findet, ist für unser Produkt auch eine große Chance“, so Frommer weiter. Ein Nürnburger wird übrigens 375 Kilokalorien haben.

(Redaktion)


 


 

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