Sport
Ultraläufer Robert Wimmer wagt neuen Weltrekordversuch
Mittelfranken. Robert Wimmer, Augenoptiker aus Zirndorf, ist seit über 20 Jahren passionierter Läufer. Zu seinen größten Erfolgen zählen Ultramarathonläufe, u.a. der Transeuropalauf. Zusammen mit dem Laufclub "Marathonstaffel Down Syndrom" veranstaltet er nun einen Weltrekordversuch in der Nürnberger Innenstadt.
145 Kilometer in 12 Stunden will der leidenschaftliche Langstreckenläufer Wimmer am 7. März 2009 ab 7 Uhr auf dem Laufband zurücklegen. Damit wäre der bisherige Weltrekord von knapp 142 Kilometern gebrochen.
Dabei sein kann jeder: Der Weltrekordversuch findet in der Nürnberger Fußgängerzone vor der lokalen Sport Scheck-Filiale am Weißen Turm statt. Parallel zu Wimmer startet eine Gruppe von Staffelläufern unter dem Motto "Gesund durch Bewegung", die mit gebündelter Kondition versuchen will, mehr Kilometer als Wimmer zu erlaufen.
Auch die Wirtschaft unterstützt Wimmer: Lokale Sponsoren - darunter die Apothekenkette Medicon und die Nürnberger Wach- und Schließgesellschaft - bezahlen pro erlaufenem Kilometer bis zu 21 Euro. Das Geld fließt dem Laufclub "Marathonstaffel Down Syndrom" zu, der Laufsportler mit Down-Syndrom und deren Angehörige unterstützt. "Ich verbinde gerne karitatives Engagement mit sportlichem Wettstreit", sagt Wimmer dazu.
Mit dem Weltrekordversuch, für den er im Monat über 1.000 Kilometer Lauftraining absolviert und sich nach einem strengen Ernährungplan richtet, will er sich auch für seine nächste sportliche Herausforderung vorbereiten: Im April tritt er wieder zum Transeuropalauf an, dessen Sieger er 2003 wurde. Wimmer ist überzeugt: "Natürlich gewinne ich wieder."
Seine große Vision ist und bleibt aber ein Wettlauf um die Erde. Bis 2012 möchte Wimmer genügend Sponsoren finden, um ein über 200 Tage andauerndes Wettrennen von London um die ganze Welt zurück in die britische Hauptstadt zu organisieren. Für mediale Aufmerksamkeit wäre gesorgt: Die olympischen Sommerspiele 2012 werden in London ausgetragen. "Das Laufen ist die grundlegendste Form der menschlichen Fortbewegung, und der Wettkampf ein menschliches Grundbedürfnis", sagt Wimmer. Ein Wettrennen um die Welt könnte beides kombinieren.
(Redaktion)
Tags:- down-syndrom
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Bild Nr. 1 © Laufclub Down-Syndrom Marathonstaffel e.V.
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Unglaublich! Lieber Robert, ich denke kein Zirndorfer geht dem Motto unserer Heimatstadt Zirndorf so "extrem" nach wie Du: "Hier dreht sich was". Weltmeisterlich. Alles Gute, Herzlichst - Micha.
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