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Umfrage

Mitarbeiter erhalten nur selten Lob und Anerkennung

Das Wiener Start-up "Kraftwerk Anerkennung" hat in einer Online-Umfrage die Anerkennungskultur in deutschen und östereichischen Unternehmen untersucht. Ernüchterndes Ergebnis: Mitarbeiter erhalten nur alle 75 Tage ein Lob von ihren Vorgesetzten. Dabei sind 81 % der Vorgesetzten der Meinung, häufig Lob und Anerkennung auszusprechen.

Selbstbild versus Realität

"Wir wollten unser eigenes Bild auf den Prüfstand stellen", erläutert Patrick Killmeyer, Gründer von Kraftwerk Anerkennung, die Beweggründe für die Umfrage "Anerkennungskultur in unserer Wirtschaft".

200 Personen vorrangig aus Österreich und Deutschland haben mitgemacht, die Teilnahme ist weiterhin möglich (siehe Link unten).

Nur alle 75 Tage erhalten Beschäftigte in österreichischen und deutschen Unternehmen laut Umfrage Anerkennung für ihre Arbeit. Die Wertschätzungskultur in Firmen wird dementsprechend von den meisten Befragten nur mit vier von zehn möglichen Punkten bewertet. 95 Prozent glauben, dass Maßnahmen nötig sind, um Anerkennungskultur zu leben.

"Uns wurde in persönlichen Gesprächen oft gesagt, dass alles bestens sei. Das hat sich - leider - nicht bewahrheitet."

Die Umfrage zeige ein anderes Bild der Realität, als sie viele Führungskräfte wahrnehmen.

Mehr als 81 Prozent der befragten Führungskräfte geben an, häufig Lob oder Anerkennung auszusprechen. Dem gegenüber meinen 67 Prozent der Mitarbeiter, nur selten Anerkennung zu erhalten.

"Ab und zu ein 'Danke'" sei laut einem Teilnehmer das Maximum dessen, was man erfährt. Dabei hat er es noch gut getroffen. Befragt nach der Art der Wertschätzung, die Arbeitnehmer erhalten, ist die Auswahlmöglichkeit "keine Wertschätzung" mit 23 Prozent Spitzenreiter, dicht gefolgt von "Lob" (22 Prozent) und "Danke" (13 Prozent).

Je länger dabei, desto seltener Lob

Anerkennung - in der Umfrage definiert als Ausdruck der Wertschätzung einer Stärke - ist mit neun Prozent weit abgeschlagen.

"Lob oder ein 'Danke' ist sicher besser als gar nichts. Aber erst Anerkennung erhöht die Identifikation mit dem Unternehmen und die Einsatzbereitschaft", erklärt Killmeyer.

Je länger man bereits im Unternehmen ist, umso länger sollte auch der Atem sein. Mitarbeiter, die seit mehr als zehn Jahren im selben Unternehmen beschäftigt sind, müssen über 100 Tage auf Anerkennung warten.

Die Größe des Unternehmens macht keinen Unterschied. Doch es gibt auch gute Nachrichten: "Unternehmen, die bereits wirkungsvolle Maßnahmen zur Implementierung einer Anerkennungskultur gesetzt haben, schneiden deutlich besser ab. Sie erreichen sechs von zehn möglichen Punkten", berichtet Killmeyer.

Weitere Informationen und Teilnahme unter: www.kW-a.com

(Quelle: pte)


 


 

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