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Erwerb von Wohneigentum: Deutsche wünschen sich staatliche Unterstützung
Mittelfranken. Die Deutschen wünschen sich zu 44 Prozent die alte Eigenheimzulage zurück. Dies ergab eine Umfrage von immowelt.de.
Der Staat soll sparen - aber am besten bei den anderen. Denn staatliche
Hilfe für den privaten Immobilienerwerb halten 95 Prozent der Deutschen für
wünschenswert. In einer repräsentativen Umfrage von Immowelt.de, eines der
führenden Immobilienportale, lehnen nur 5 Prozent aller Befragten diese Art der
Subvention ab, Gutverdiener sogar nur zu 3 Prozent.
Auf die Frage nach der idealen staatlichen Förderung nannten 44 Prozent die
seit 2006 abgeschaffte Eigenheimzulage. Besonders Besserverdienende wünschen
sich die direkte Unterstützung zurück, die häufig für ihre großzügig bemessenen
Einkommensgrenzen kritisiert worden war: 51 Prozent der Personen mit einem
monatlichen Haushaltsnettoeinkommen von 4.000 Euro oder mehr halten die
Eigenheimzulage für die beste Förderung.
Rang zwei in der Beliebtheit nimmt die steuerliche Absetzbarkeit von
Darlehenszinsen ein. Diese wurde bereits 1996 abgeschafft. 22 Prozent aller
Befragten sagen immer noch, dass die Bürger damit am besten zum Eigenheim
verholfen werden kann. Vor allem Selbstständige wünschen sich den Steuervorteil
zurück: 44 Prozent dieser Gruppe sprechen sich für die aus der
unternehmerischen Praxis bekannten Möglichkeit aus.
Eine sehr hohe Ablehnung staatlicher Unterstützung beim Immobilienkauf ist
übrigens bei den Geringverdienern mit höchstens 1.000 Euro
Haushaltsnettoeinkommen zu beobachten: 17 Prozent sagen, dass der Staat bei
einem Wohneigentumserwerb nicht finanziell helfen solle.
Für die Immowelt-Studie "Wohnen und Leben" wurden im Januar 2010 vom
Marktforschungsinstitut Innofact 1.029 Personen ab 18 Jahren befragt
(Immowelt AG)
Tags:- Unterstützung
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