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Bayerische Wirtschaft

vbw fordert neues Steuerrecht

Der Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw), Bertram Brossardt, forderte auf dem Kongress „Deutschland hat Zukunft! Mehr Wachstum durch ein besseres Steuerrecht“ ein neues Steuerrecht. Vor allem soll es die Investitionen von kleinen und mittelständischen Unternehmen erleichtern.

Brossardt forderte, im Einkommensteuertarif den so genannten Mittelstandsbauch abzuschaffen. Dieser bewirke, dass von einem zusätzlich verdienten Euro netto proportional zu wenig bei den Arbeitnehmern ankommt. Dies verstärke die „kalte Progression“. „Leistung muss sich wieder lohnen. Der Tarif soll vom Eingangssteuersatz bis zum Spitzensteuersatz linear durchgezogen und flacher angelegt werden. Dazu muss der Eintrittspunkt des Spitzensteuersatzes nach hinten verschoben werden“, so Brossardt.

Besonderen Wert legte er auf deutliche Erleichterungen bei den bürokratischen Belastungen durch das Steuerrecht. Brossardt: „20 Milliarden Bürokratiekosten nur für Steuern sind überbordend". Aus Sicht des Wirtschaftsverbandes geht es nicht nur um niedrigere Steuern, sondern auch um schnellere Betriebsprüfungen, Erleichterungen beim Umgang mit Rechnungen für die Umsatzsteuer und praxisgerechte Korrekturen bei geringwertigen Wirtschaftsgütern. Hier fordert die vbw die Sofortabschreibung von Gütern bis zu einem Einzelwert von 1.500 Euro für Unternehmen.


(Redaktion)


 


 

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