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Verkürzte Arbeitszeiten

Porsche führt 34-Stunden-Woche ein

Beim erfolgreichen Autobauer Porsche sollen die Arbeitszeiten jetzt flexibler gestaltet werden. So erhalten die Arbeitnehmer im Stuttgarter Stammwerk eine verkürzte Arbeitszeit bei 34 Stunden in der Woche. Der volle Lohnausgleich bleibt dabei erhalten.

Bisher betrug die Regelarbeitszeit im Porschewerk 35 Stunden in der Woche. Zur Entlastung bieten die Unternehmensleitung und der Betriebsrat jetzt die Woche mit 34 Stunden an, ohne dabei Einbußen im Lohn zu verzeichnen. Andere Mitarbeiter bekommen wiederum auch die Möglichkeit 40 Stunden in der Woche zu arbeiten. Bisher gab es hier nur eine Regulierung von maximal 18 Prozent.

Ehrgeiziges Wachstumsprogramm einhalten

Porsche kämpft mit dieser Maßnahme gegen den Mangel an Fachkräften an und gegen eine alternde Gesellschaft. Schließlich muss das Unternehmen profitabel und konkurrenzfähig bleiben, gab der Chef des Betriebsrates bekannt. Der soziale Aspekt soll hierbei nicht zu kurz kommen und mit einer kürzeren Arbeitszeit werden viele Mitarbeiter entlastet.

Alle derzeitigen Maßnahmen bei Porsche laufen unter dem ehrgeizigen Wachstumsprogramm des Unternehmens. Dabei soll Porsche bis zum Jahr 2018 einen Absatz von 200.000 Fahrzeugen im Jahr erzielen und insgesamt 20.000 Mitarbeiter beschäftigen. Seit Beginn des letzten Jahres konnte Porsche ein Wachstum an neuen Mitarbeitern feststellen. Die Zahl ist auf 17.000 angestiegen.

Die Arbeitszeit soll künftig auch variieren und flexibler werden für eine bestimmte Anzahl von Mitgliedern. So kann ein Freiraum zwischen 20 und 35 Wochenstunden geschaffen werden.

(Christian Weis)


 


 

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