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Verwirrung um MAN-Großaktionär

Auch Großunternehmen machen Rechenfehler: Die US-Fondsgesellschaft Invesco hält nicht wie angenommen 10,4 Prozent der Anteile an MAN, sondern nur 1,04 Prozent. Die Finanzaufsicht BaFin ermittelt bereits wegen Marktmanipulation.

Kleinanleger statt Groß aktionär oder Rechenfehler mit bösen Folgen. So oder so ähnlich könnte die Posse um die US-Fondgesellschaft Invesco beschrieben werden. Eigentlich wollten die Amerikaner mit ihrem Aktienpaket von über zehn Prozent zum zweiten MAN-Großaktionär neben Volkswagen aufsteigen. Doch nun soll ein Computerfehler daran Schuld sein, dass es sich tatsächlich nur um 1,04 Prozent der MAN-Aktien handelt.

Ende September hatte MAN noch den Einstieg von Invesco bekanntgegeben. Konsequenzen soll der Rechenfehler vorerst nicht haben, doch die BaFin ermittelt bereits. Wie es zu dem Fehler kommen konnte und warum er auch nach der Stimmrechtsmitteilung unentdeckt blieb, wollte bei Invesco niemand kommentieren. MAN habe die Entschuldigung von Invesco angenommen und trage selbst "keine Verantwortung für die fehlerhafte Stimmrechtsermittlung", sagte ein Sprecher. Damit soll vermutlich Spekulationen begegnet werden, Invesco handele im Auftrag von Volkswagen.

(Redaktion)


 


 

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