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  • 23.10.2009, 13:06 Uhr
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  • Düsseldorf/Wuppertal
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Barmer-Chef Vöcking

Mut- und ideenlose Gesundheitspolitik

Massive Kritik an den gesundheitspolitischen Plänen von Union und FDP gibt es von Seiten der Barmer. "Was uns heute Schwarz-Gelb präsentiert hat, ist das Ergebnis einer gesundheitspolitischen Mut- und Ideenlosigkeit", so Dr. Johannes Vöcking, Vorstandsvorsitzender der Barmer.

Das Festschreiben des Arbeitgeberbeitrages sei nicht nur sozialpolitisch fatal, sondern auch ökonomisch falsch. Vöcking: "Wer die Versicherten stärker belastet, schränkt automatisch deren Konsumverhalten zu Lasten der Wirtschaft und Beschäftigung ein." Anscheinend verstelle der "unerträgliche Lohnnebenkosten-Fetischismus" der neuen Bundesregierung den Blick auf diese einfache Erkenntnis.

Mit dem geplanten Einfrieren des Arbeitgeberbeitrages werde der
zunehmenden Privatisierung des Gesundheitswesens weiter Vorschub geleistet. "Die gerechte Lastenverteilung in den Sozialsystemen auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer ist seit etlichen Jahren Garant für sozialen Frieden in Deutschland. Mit der zunehmenden Belastung der Versicherten bei der Gesundheits- und Pflegeversorgung wird dieses hohe Gut nun Stück für Stück ausgehöhlt", erklärt Vöcking - der Anfang der 90-er Jahre Büroleiter des damaligen Arbeitsminsiters Norbert Blüm war und mehrere Positionen im Regierungsapparat bekleidete.

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(Redaktion)


 


 

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