Hat .de ausgegoggelt?
Warten auf Top-Level-Domain
Krefeld. Das seit vielen Jahren kritisierte Domain-Recht soll geändert werden. „Voraussichtlich zum Jahreswechsel können Unternehmen ihre Marke oder ihren Unternehmensnamen als Top-Level-Domain registrieren lassen“, berichtet Tanja Neumann, IT-Referentin der IHK Mittlerer Niederrhein.
Als Top-Level-Domains (TLD) werden die Endungen der Adressen bezeichnet. Bislang gibt es Länderkennungen wie „.de“, „.us“ oder „.eu“ und Kennungen, die auf inhaltliche Kriterien hinweisen: „.org“, „.biz“ oder „.com“. In Zukunft soll es nun möglich sein, dass sich Unternehmen gegen eine Gebühr eingängige Adressen zulegen können, ohne sich in das bestehende TLD-System einordnen zu müssen.
Die für die Verwaltung des World Wide Web zuständige Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) hat in einem mehrjährigen Entwicklungsprozess Richtlinien für die Vergabe von Top-Level-Domains entwickelt. In Zukunft werden also Internet-Adressen wie „stadt.berlin“, „meier.hotel“, „mercedes.benz“ oder auch „reifenhandel.krefeld“ möglich. „Im Internet-Zeitalter sind Domains wichtige Marketing- und Identifikationsmittel“, betont Tanja Neumann. „Mit einer eigenen Top-Level-Domain könnten Unternehmen ihre Auffindbarkeit und Präsenz im World Wide Web erheblich stärken.“ Die IT-Expertin rät den Firmen zu prüfen, wie eine eigene TLD unter den strategischen Gesichtspunkten Markenschutz, Markenausbau und Sicherheit der Online-Kommunikation genutzt werden kann.
Tanja Neumann (Tel. 02151 635-310, E-Mail neumann@krefeld.ihk.de), IT-Expertin der IHK, beantwortet Fragen interessierter Unternehmen.
(Redaktion)
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- IT-Referentin der IHK Mittlerer Niederrhein
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