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Rund und gesund

Warum ein paar Kilo zu viel für ein längeres Leben sorgen können

Wer einen Body-Mass-Index (BMI) zwischen 25 und 30 hat, ist demnach besser gewappnet gegen Krankheiten und hat eine höhere Lebenserwartung als Menschen, die sehr dünn oder extrem dick sind.

66 Prozent aller Männer und 51 Prozent aller Frauen sind in Deutschland übergewichtig oder gar fettsüchtig - Zahlen, die bislang als Alarmsignal galten. Wie die Frauenzeitschrift FÜR SIE in ihrer aktuellen Ausgabe (1/09; EVT: 27. Dezember) berichtet, belegen jedoch zahlreiche Studien, dass Mollige längst nicht so gesundheitsgefährdet sind, wie bislang angenommen.

Grund für den Gesundheitsvorteil bei leichtem Übergewicht: die erhöhte Energiereserve des Organismus. "Vor allem im Alter ab 50 bis 55 scheinen einige Extrapfunde eine Schutzfunktion zu haben", weiß Professor Dr. Johannes Hebebrand, Gewichtsforscher an der Universitätsklinik Duisburg-Essen.

Eine dauerhafte Gewichtsreduzierung durch Diät hält der Experte ohnehin für wenig erfolgversprechend. Der menschliche Organismus sei genetisch darauf getrimmt, sich vor einem Verlust an Körpergewicht zu schützen. Forscher gehen davon aus, dass das Erbgut etwa 20 bis 30 Prozent des Gewichts steuert. Als nachhaltigster Dickmacher gilt jedoch noch immer ein Lebensstil mit zu viel Kalorien und zu wenig Bewegung. Dass gerade Fitness einen wesentlichen Gesundheitsfaktor darstellt, zeigt eine US-Studie. Danach haben fitte Dicke bis zu einem BMI von knapp 35 eine höhere Lebenserwartung und ein geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen als untrainierte dünne Menschen.

(Für Sie)


 


 

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