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Weiterer Jobabbau

Das Grundig Hauptquartier in Nürnberg wird sich künftig hauptsächlich auf Produktmanagement, Markenentwicklung und Vertrieb konzentrieren. Die Konzernzentrale in Istanbul hat beschlossen, dass dafür die in Nürnberg anstehenden Entwicklungsaufgaben an die Grundig-Entwicklung in Istanbul abgegeben werden. Wie das Handelsblatt in seiner heutigen Ausgabe berichtet, sind insgesamt 19 Mitarbeiter vom Jobverlust bedroht.

Zusammen mit dem Betriebsrat sucht die türkische Geschäftsführung nach sozialverträglichen Lösungen, dennoch können Kündigungen nicht ausgeschlossen werden. "Wir müssen angesichts des steigenden Wettbewerbs- und Kostendrucks unsere Ressourcen bündeln und uns innerhalb des Konzerns in Nürnberg auf die Aufgaben konzentrieren, die im Rahmen der Konzernstrategie für das Unternehmen und die Marke am wichtigsten sind", erläutert Grundig Geschäftsführer Şemsettin Eksert.

Eksert ist seit Januar Statthalter der türkischen Koç-Holding. Seine Berufung markiert nach der Insolvenz der ehemaligen Nürnberger Vorzeigefirma im Jahre 2003 die vollständige Übernahme der Kontrolle durch die zur Koç-Gruppe gehörenden.Haushaltsgeräte- und Unterhaltungselektronik-Firma Arçelik.

Die durch die Verlagerung frei werdenden Sachmittel will Grundig vollständig anderen Bereichen in Nürnberg zur Verfügung stellen. So sollen sich die 180 Mitarbeiter fortan auf Bereiche mit direktem Kundenkontakt, etwa Produktmanagement, Markenentwicklung , Kommunikation oder Vertrieb, konzentrieren.

(Redaktion)


 


 

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