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Weniger Unternehmensinsolvenzen in Bayern

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung wurden in Bayern im dritten Quartal 2008 insgesamt 856 Unternehmensinsolvenzen statistisch erfasst, und damit 9,5 Prozent weniger als vor einem Jahr. Allerdings waren davon um 7,5 Prozent mehr Arbeitnehmer als im Vorjahr betroffen.

Die meisten Unternehmen, die Insolvenz anmelden mussten, waren im Wirtschaftszweig "Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen" tätig (23,4 Prozent aller Verfahren), gefolgt von den Branchen Baugewerbe, Freiberufliche Dienstleistungen und Gastgewerbe. Der größte Anteil der betroffenen Arbeitnehmer (37,3 Prozent) entstammte dagegen dem Verarbeitenden Gewerbe. Die Gesamtsumme der Gläubigerforderungen betrug knapp 466 Millionen Euro und lag damit um 4,3 Prozent über dem Vorjahreswert.

Die Unternehmensinsolvenzen resultierten in 66,1 Prozent der Fälle in der Zahlungsunfähigkeit des betreffenden Unternehmens. Fast jedem dritten Insolvenzverfahren (29,8 Prozent) lag die Kombination aus Zahlungsunfähigkeit und gleichzeitiger Überschuldung zugrunde. Wegen reiner Überschuldung wurden nur 3,5 Prozent der Verfahren eingeleitet.

(Redaktion)


 


 

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