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Widerstand gegen verkaufsoffene Sonntage

Gegen die Pläne der Stadt Nürnberg, 2009 an mehreren Sonntagen die Geschäfte zu öffnen sowie zur Spielwarenmesse längere Öffnungszeiten zu erlauben, regt sich nach Berichten der Nürnberger Nachrichten Widerstand.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), ver.di und die Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) betonen vor der Sitzung des Wirtschaftsausschusses am Donnerstag, die geplanten Sonntagsöffnungen abzulehnen.

Wirtschaftsdezernent Dr. Roland Fleck hatte beim Bayerischen Staatsministerium für Arbeit, Sozialordnung, Familie und Frauen beantragt, die Geschäfte während der Spielwarenmesse am 6. und 7. Februar bis jeweils 22 Uhr zu öffnen (wir berichteten). Darüber hinaus sind zwei verkaufsoffene Sonntage in der Innenstadt sowie ein weiterer in der Südstadt geplant. Noch stehen die Termine jedoch nicht fest.

Die Gewerkschaften kritisieren, dass Fleck den Antrag ohne Rücksprache mit dem Stadtrat sowie mit Oberbürgermeister Maly gestellt habe. Sie fordern, den Sonntag als "religiösen und traditionellen Ruhetag verkaufsfrei" zu halten.

Städte vergleichbarer Größe, etwa Hannover, erlauben schon seit Jahren längere Öffnungszeiten zur Messezeit, etwa zur CeBit. In Niedersachsen dürfen Supermärkte und Einzelhändler seit Beginn des Jahres 2008  bis 22 Uhr und auch darüber hinaus öffnen. Zuletzt fand in Hannover anläßlich der Einweihung der Ernst-August-Galerie am Bahnhof Mitte Oktober ein verkaufsoffener Sonntag statt, nur wenige Wochen später folgte bereits das Mitternachtsshopping.

(Redaktion)


 


 

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