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Fortführungskonzept

Woolworth lockt mit Marken-Sportartikeln zum Discountpreis

Unter dem Namen ‚Jump and Run’ wird Woolworth künftig Marken-Sportartikel zu Discountpreisen anbieten. So sollen beispielsweise Sportschuhe der bekannten Marken Nike, Adidas, Puma und Reebok zu besonders günstigen Preisen in eigens dafür eingerichteten Sportflächenbereichen angeboten werden.

Schritt für Schritt sollen in den kommenden Wochen die ersten 60 Filialen neben dem bekannten Woolworth-Warenangebot zusätzlich auch Marken-Sportartikel anbieten. „Wer die Sportschuhe von seiner Lieblingsmarke um 40 bis 60 Prozent günstiger kaufen kann, für den ist dieses Angebot unschlagbar. Mit diesem Konzept zeigen wir, dass Woolworth sich innovativ dem Wettbewerb stellt und mit einem neuen Ladenkonzept und neuen Ideen auch gute Perspektiven hat“, sagte Heinz Thünemann, Geschäftsführer der Deutschen Woolworth GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main. Das „Jump and Run“-Angebot von Woolworth umfasse etwa 60 Prozent Sporttextilien und 40 Prozent Sportschuhe und Sportzubehör für Damen, Herren und Kinder und ergänze damit das angestrebte Woolworth-Konzept eines Discounthauses für die ganze Familie.

Kein klassisches Shop-in-Shop-Konzept

Möglich wird der Verkauf der Markenware zu Discountpreisen nach Angaben des Insolvenzverwalters Ottmar Hermann durch einen exklusiven Vertrag mit der Firma Sport Concept GmbH aus Oberhausen, die den Einkauf und die Warensteuerung komplett übernehmen wird. Bei den ‚Jump and Run’-Sportflächen handele es sich nicht um ein klassisches Shop-in-Shop-Konzept mit Personal des Markenherstellers, denn Woolworth verkaufe die Sportartikel mit eigenem Personal und auch der Kunde zahlt seine Markenware an der Woolworth-Kasse.

„Dies ist ein deutliches Zeichen für die Mitarbeiter und auch für die Kundschaft, dass sich Woolworth durch die Restrukturierung dem Wettbewerb erfolgreich stellen kann.“                                                 (Insolvenzverwalter Ottmar Hermann)

Woolworth investiert und modernisiert

Die ‚Jump and Run’-Flächen zwischen 300 und 500 Quadratmetern bieten sich laut Hermann optimal als Ergänzung in den mittelgroßen Woolworth-Filialen an. Damit hätten auch die Woolworth-Filialen mit über 1.500 Quadratmetern eine gute Fortführungsperspektive. Insgesamt will Woolworth 150 Filialen fortführen. Bis Ende Oktober sollen alle rund 150 Fortführungsfilialen inhaltlich umstrukturiert und optisch umgestaltet werden. Das Unternehmen will dafür einen zweistelligen Millionenbetrag investieren. „Dies ist ein deutliches Zeichen für die Mitarbeiter und auch für die Kundschaft, dass sich Woolworth durch die Restrukturierung dem Wettbewerb erfolgreich stellen kann“, sagt Insolvenzverwalter Ottmar Hermann. 

Testfilialen werden gut angenommen

Die Umsätze in vier neu umgebauten Testfilialen (Offenbach, Ludwigshafen, Frankfurt-Sachsenhausen und Frankfurt-Hoechst) seien sehr stabil und teilweise auch deutlich gestiegen, sodass nach Modernisierung aller Fortführungsfilialen im zweiten Halbjahr mit schwarzen Zahlen gerechnet werden könne, blickt der Insolvenzverwalter optimistisch in die Zukunft.

(Redaktion)


 


 

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