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  • 06.08.2014, 14:04 Uhr
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Möbel

Deutsche Möbelbranche in Zahlen: Was die Bundesbürger 2013 ausgaben

Für Möbelhersteller ist Deutschland einer der wichtigsten, wenn nicht gar der wichtigste, Markt der Welt. Laut statista gibt der durchschnittliche Deutsche rund 362 Euro pro Jahr für Möbel aus (Stand: 2008).

Eine neue Studie des EHI Retail Institute gibt nun Aufschluss darüber, was die Deutschen 2013 für Möbel ausgaben. Insgesamt 31 Milliarden Euro gaben die Bundesbürger im vergangenen Jahr für Dekorationsartikel und Möbel aus. Reduziert auf jeden Einzelnen liegen die Ausgaben pro Kopf nun bei 461 Euro pro Jahr, fast 100 Euro mehr als sechs Jahre zuvor. Der Möbelhandel besitzt nun einen Anteil von 7,2 Prozent am gesamten Umsatz des Einzelhandels. Auch der Versandhandel konnte seinen Marktanteil in der Möbelbranche steigern - auf 6,3 Prozent.

Marktanteil steigt von Jahr zu Jahr

Der gestiegene Marktanteil des Versandhandels, angetrieben vom Onlinehandel, verdeutlicht, dass Kunden die große Auswahl der verfügbaren Produkte schätzen. Nach wie vor ist und bleibt das Internet das vielversprechendste Wachstumssegment des Versandhandels. Das zeigt auch die Auslagerung vieler Unternehmen, die mehr Wert auf ihren Onlineshop statt ihrem Katalog legen. Unternehmen wie stilartmoebel.de bieten in ihrem Onlineshop eine breite Vielfalt von Möbeln an, ohne dass sie ihr Angebot an kleine Flächen oder eine limitierte Anzahl von vorrätigen Modellen reduzieren müssen. Alles ist immer überall verfügbar - und genau das schätzt der moderne Kunde.

Möbel aus nachhaltigen Rohstoffen - ein großes Thema

Die Deutschen geben Jahr für Jahr nicht nur mehr für Möbel aus, sie investieren auch verstärkt in hochwertige Materialien. Bis vor wenigen Jahren machten sie sich herzlich wenige Gedanken darüber, woher das Holz stammt. Das hat sich geändert: Das Holz sollte nicht nur frei von Schadstoffen sein, sondern auch aus einem nachhaltigen Anbau stammen. Zum Wohle der Umwelt achtet der Verbraucher neuerdings, woher das Material für seine Möbel stammt. Um ihm die Arbeit zu erleichtern, gibt es Orientierungshilfen: die Labels FSC und PEFC.

Der Forest Stewardship Council (FSC) hat es sich zur Aufgabe gemacht, empfindliche Ökosysteme und Landschaften zu erhalten. Das Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes möchte Wälder für alle nachfolgenden Generationen erhalten. Dies ist nur mit einer umweltschonenden, sozialverträglichen und wirtschaftlichen Waldbewirtschaftung möglich.

Auch wenn beide Organisationen immer wieder unter Kritik stehen, sind sie das aktuell beste Kontrollsystem, auf welches der Verbraucher vertrauen kann. Wenn er die Logos sieht, kann er sich sicher sein, dass er alles in seiner Macht stehende getan hat, um die illegale Waldzerstörung zu vermeiden.

Aktuell ist die Zertifizierung freiwillig und nicht in allen Produktbereichen verbreitet. Im Bereich Gartenmöbel und Terrassendielen zum Beispiel haben Hersteller ohne Zertifizierung schwache Chancen am Markt. Denn die Hölzer für den Außenbereich müssen besonders witterungsbeständig sein - das können insbesondere die Hölzer mit tropischem Ursprung. Und diese sind durch Raubbau am meisten gefährdet. Bei Material aus deutscher Waldwirtschaft hingegen können Verbraucher sicher sein, dass dies in praktisch allen Fällen legal geschlagen wurde - auch ohne Zertifikat. Der deutsche Wald ist zu nahezu 80 Prozent nach PEFC oder / und FSC zertifiziert.

(Redaktion)


 


 

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